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Kommunalwahl 2026

TBürgermeisterwahl in Buxtehude: Grüne unterstützen Katharina Mewes

Katharina Mewes (BBG/FWG) wohnt im Buxtehuder Ortsteil Ottensen.

Katharina Mewes (BBG/FWG) wohnt im Buxtehuder Ortsteil Ottensen. Foto: privat

Die Grünen in Buxtehude setzen bei der Bürgermeisterwahl auf Katharina Mewes. Sie wollen einen Neuanfang in Schulfragen, bei den Finanzen und der Verwaltung wagen.

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Von Karsten Wisser
Donnerstag, 21.05.2026, 07:55 Uhr

Buxtehude. Die Buxtehuder Grünen unterstützen bei der Bürgermeisterwahl bei der Kommunalwahl 2026 die BBG/FWG-Kandidatin Katharina Mewes. Als letzte Fraktion im Rat der Stadt haben sich Bündnis 90/Die Grünen entschieden: Sie sitzt im Rat und ist bereits offiziell für die BBG/FWG nominiert worden. Die Wahl findet am 13. September 2026 statt. Hauptamtliche Bürgermeister werden in einer Direktwahl durch die Bürger für acht Jahre bestimmt.

Laut Grünen überwältigende Mehrheit für Mewes

Mewes stellte sich der Mitgliederversammlung der Grünen in Buxtehude. Zusätzlich befragte die Partei ihre Mitglieder online. Eine überwältigende Mehrheit sprach sich für Mewes aus. BBG/FWG steht für Buxtehuder Bürgergemeinschaft/Freie Wählergemeinschaft – ein Zusammenschluss zweier früher eigenständiger Wählergruppen.

Die Grünen hatten mangels geeignetem Personals frühzeitig auf eine eigene Kandidatur verzichtet. Bei den Wahlen 2014 und 2021 stellten sie mit Michael Lemke den wichtigsten Herausforderer von Amtsinhaberin Katja Oldenburg-Schmidt.

Drei Kandidaten für das Bürgermeisteramt

Wie berichtet, unterstützen CDU, SPD und FDP Ralf Dessel. Er ist derzeit Erster Stadtrat in Buxtehude und rangiert im Stadthaus auf Platz zwei. Das Bürgermeisteramt wird frei, weil Katja Oldenburg-Schmidt (parteilos) nach zwölf Jahren und zwei Wahlsiegen in den Ruhestand geht. Die Linke schickt als dritten Bewerber ihren Kreisvorsitzenden und Ratsherrn Clemens Ultsch ins Rennen. Die AfD verzichtet auf einen eigenen Kandidaten.

Grünen-Vorstandssprecher Lars Majewski begründet die Entscheidung für die Kandidatin der Wählergemeinschaften: „Katharina hat gemeinsam mit dem Stadtelternrat den Finger in die Wunde gelegt und die katastrophale Situation an den Schulen öffentlich gemacht. Wir haben ihr schon jetzt viel zu verdanken.“

Marode Bausubstanz an Buxtehuder Schulen

Mewes ist zudem im Ehrenamt stellvertretende Vorsitzende der städtischen Schulelternvertretung. Gemeinsam mit dem Vorsitzenden Marc Höper sorgte sie in den vergangenen Jahren dafür, dass die marode Bausubstanz der Schulen zum Thema wurde.

„Ihren pragmatischen Ansatz sowohl in Klimafragen als auch bei dem großen Problem, bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, begrüßen wir“, ergänzt Grünen-Sprecherin Amalien Meyer und verweist auf die Ergebnisse der grünen Umfrage „Wo drückt der Schuh?“. Viele Teilnehmer kritisierten dort das Fehlen von bezahlbarem Wohnraum.

Frischer Wind in der Stadtverwaltung

„Uns ist bewusst, dass wir nicht in allen Fragen übereinstimmen, aber wir brauchen in Buxtehude dringend einen Neuanfang“, sagt Grünen-Vorstandsmitglied Joachim Buttler. „Der Kandidat Dessel steht wie die derzeitige Bürgermeisterin für die desolate Situation in Schulfragen, Finanzen und Mieten.“ Mit Katharina Mewes wollen die Grünen diesen Neubeginn wagen. Die Partei stellt mit neun Ratssitzen die drittstärkste Kraft hinter CDU und SPD (je elf Sitze).

„Ich freue mich sehr über diese Unterstützung“, sagt Katharina Mewes. „Wir haben bei den Themen Umwelt und Bildung große Schnittmengen“, kommentiert sie die Unterstützung durch die Grünen. „Wir müssen die Verwaltung für die nächsten Jahre zukunftsorientiert aufstellen. Es darf kein Weiterso geben“, sagt sie.

Katharina Mewes (BBG/FWG) wohnt im Buxtehuder Ortsteil Ottensen.

Katharina Mewes (BBG/FWG) wohnt im Buxtehuder Ortsteil Ottensen. Foto: privat

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