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TDie Tormaschine der Kreisliga will der Primus bleiben

Mario Scheffler (rechts) hofft, dass seine Torjägerqualitäten nach der schweren Verletzung zurückkommen.

Mario Scheffler (rechts) hofft, dass seine Torjägerqualitäten nach der schweren Verletzung zurückkommen. Foto: Struwe (Archiv, nomo)

Der FC Oste/Oldendorf fliegt mit seinem torgefährlichen Rückkehrer gerade durch die Kreisliga. Bei der SG Lühe gab es das langersehnte Comeback, das auch ein Versprechen ist.

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Von Tim Scholz,
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Von Jan Bröhan
08.09.2026, 05:50 Uhr

Landkreis. Raphael Hitzwebel spielte die vergangenen drei Jahre in Stade. Nach dem Abstieg aus der Landesliga und wegen des weiten Fahrtwegs kam er wieder mit seinem Heimatverein FC Oste/Oldendorf in Kontakt. „Die Wege sind jetzt wieder kurz“, sagt der Rückkehrer.

Hitzwebel wohnt in Kranenburg und arbeitet für einen Oldendorfer Handwerksbetrieb. Und sein Chef heißt Bernd Meyer - zugleich sein Trainer. „Ich kenne hier viele Jungs von früher und fühle mich wohl“, sagt der 21‑Jährige. Der Wechsel sei die richtige Entscheidung gewesen.

Oldendorfer Offensivpower in der Kreisliga

Und Hitzwebel schlägt voll ein. Der Stürmer führt die Torschützenliste der Kreisliga an, hat nach fünf Spielen sieben Tore und vier Vorlagen auf dem Konto. Allein am Sonntag beim 11:0 gegen eine personell angeschlagene zweite Mannschaft aus Hedendorf erzielte er vier Treffer. Damit hat Hitzwebel maßgeblichen Anteil an der Oldendorfer Erfolgsserie von fünf Siegen aus fünf Spielen.

Raphael Hitzwebel spielte zuletzt für den VfL Güldenstern Stade.

Raphael Hitzwebel spielte zuletzt für den VfL Güldenstern Stade. Foto: Struwe/Fupa.net

Aber nicht nur er. „Wir sind offensiv sehr gut besetzt. Bei uns kann jeder treffen“, stellt Hitzwebel klar. Seine Mitspieler Jorve Duhn (6 Tore, 5 Vorlagen) und Kelvin Elfers (4 Tore, 7 Vorlagen) folgen ihm in der Torjägerliste.

O/O hatte einen schmerzhaften Abgang im Sommer

Obmann Jörg Hitzwebel, sein Onkel, betont, dass die Mannschaft harmoniert und nicht nur die Offensivkräfte überzeugen. In der Abwehr legen zum Beispiel Kapitän Nico Wiegmann und der spielende Co-Trainer Marvin Witz das Fundament für den Erfolg.

„Dass wir so gut in die Saison starten, damit habe ich nicht gerechnet“, sagt Hitzwebel. Zumal O/O im Sommer auch noch seinen Torgaranten Janosch Lüders an den Landesligisten A/O verloren hat.

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In Oldendorf machen sie kein Geheimnis daraus, dass die Rückkehr in die Bezirksliga das Ziel ist. „Wir wollen auf jeden Fall hoch. Dafür trainieren wir jede Woche hart“, sagt Raphael Hitzwebel. Ein echter Gradmesser wartet am 27. September auf seine Mannschaft, dann trifft O/O auf Mitabsteiger Deinste. Doch vorher gilt die volle Konzentration dem Derby am Sonntag in Himmelpforten.

Torgarant gibt nach einem Jahr sein Comeback

Die SG Lühe feierte im Altländer Derby gegen den ASC Cranz-Estebrügge einen 4:2-Sieg. Der wurde zudem mit dem Comeback von Mario Scheffler versüßt. Der 33-Jährige hatte sich im September letzten Jahres einen Kreuzband- und Meniskusriss zugezogen.

Am vergangenen Montag hatte der Stürmer nach einer abermaligen vierwöchigen Pause erstmals wieder richtig trainiert. „Das fühlte sich gut an“, sagt Scheffler. Zwei Tage später schnupperte er für 20 Minuten Pokalluft - und jetzt das Kreisliga-Comeback nach einem Jahr.

Scheffler bereitete nach seiner Einwechslung einen Treffer vor und traf selbst zum Endstand. „Ich bin guter Dinge, dass die Torjägerqualitäten wiederkommen“, sagt Scheffler, im Training hatte er „sehr viel verballert“. Vor seiner Verletzung hatte Scheffler mit 39 und 44 Toren zwei überragende Saisons.

Privat lief es für ihn während des schwierigen Heilungsprozesses („Ich wollte zu schnell zu viel“) bewegend: Im Dezember wurde er Vater. Zudem baut die junge Familie, im Oktober wollen sie einziehen.

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