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Energieversorgung

Energienetze: Zentrale Anlagen sind umfassend geschützt

Die Hamburger Energienetze sind 2024 aus dem Zusammenschluss der Stromnetz Hamburg GmbH und der Gasnetz Hamburg GmbH entstanden. (Archivbild)

Die Hamburger Energienetze sind 2024 aus dem Zusammenschluss der Stromnetz Hamburg GmbH und der Gasnetz Hamburg GmbH entstanden. (Archivbild) Foto: Christian Charisius/dpa

In Berlin müssen nach einem Anschlag auf das Stromnetz Zehntausende ohne Strom zurechtkommen. Hamburgs städtischer Netzbetreiber Energienetze verfügt über ein eigenes Schutzkonzept.

Von dpa 05.01.2026, 14:40 Uhr
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Hamburg. Nach dem Brandanschlag auf das Berliner Stromnetz hat das Unternehmen Hamburger Energienetze mitgeteilt, dass zentrale Anlagen seiner Infrastruktur in der Hansestadt umfassend geschützt seien. Der Anschlag mache deutlich, wie groß die Gefahr solcher Attacken sei, sagte ein Sprecher des städtischen Netzbetreibers auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. 

„Eine umfassende Absicherung aller Anlagen kommt dann an ihre Grenzen, wenn mit einem hohen Maß an krimineller Energie vorgegangen wird“, sagte der Sprecher der Energienetze weiter.

In Berlin hat ein Anschlag von mutmaßlichen Linksextremisten zu einem Stromausfall im Südwesten der Stadt geführt. Der Ausfall dauert seit Samstagmorgen an. Zunächst waren 45.000 Haushalte betroffen. Davon erhielten den Angaben nach rund 15.000 bis Sonntagabend wieder Energie. 

Energienetze haben Schutzkonzept zuletzt überprüft

Die Hamburger Energienetze, die Strom- und Gasleitungen unterhalten, verfügen über ein eigenes Schutzkonzept. Dieses sei vergangenes Jahr überprüft worden, sagte der Sprecher. Anlass war ein Anschlag auf die Berliner Strominfrastruktur schon im September 2025. Die Prüfung sei abgeschlossen worden. Einzelheiten zu dem Konzept nannte das Unternehmen nicht. 

Die Energienetze besitzen den Angaben zufolge Notstromaggregate, die ein Quartier zeitweise versorgen können. Zudem beschäftige das Unternehmen Reparaturmitarbeiter, die rund um die Uhr eingesetzt werden könnten.

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