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Klimaschutz

Flughafen Hamburg tritt Wasserstoff-Netzwerk von Airbus bei

Ein Flugzeug landet hinter Signallichtern auf einem Flughafen.

Ein Flugzeug landet hinter Signallichtern auf einem Flughafen. Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Symbolbild

Der Hamburger Flughafen tritt einem internationalen Airbus-Netzwerk zur Nutzung von Wasserstoff in der Luftfahrt bei. Am Freitag (10.30 Uhr) wollen die Flughafengesellschaft und der weltgrößte Flugzeugbauer eine entsprechende Kooperationsvereinbarung unterzeichnen.

Von dpa 01.12.2023, 02:05 Uhr
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Hamburg. In dem „Hydrogen Hub at Airport“ genannten Netzwerk arbeiten Airbus, Flughäfen, Airlines und Unternehmen aus dem Energiesektor, unter anderem aus Frankreich, Singapur, Japan und Neuseeland zusammen, wie es in der Ankündigung des Flughafens heißt. „Gemeinsames Ziel ist die Erforschung sowie Auf- und Ausbau der Infrastruktur für die Nutzung von Wasserstoff.“ Hamburg ist nach eigenen Angaben der erste deutsche Flughafen in diesem Netzwerk.

„Grün“ erzeugter Wasserstoff als Ersatz für fossile Brennstoffe gilt als einer der Hoffnungsträger im Kampf gegen den Klimawandel. Airbus arbeitet derzeit an einem Passagierflugzeug mit Wasserstoff-Antrieb, das bis 2035 für den Einsatz bei Fluggesellschaften bereit sein soll.

Auch der Hamburger Flughafen bereitet sich auf die Zukunft des wasserstoffgetriebenen Fliegens vor. Der Einsatz von Wasserstoff als Treibstoff in der Luftfahrt setzt eine komplett neue Infrastruktur voraus. „Mit den Vorbereitungen und dem Aufbau dieser Infrastruktur müssen wir jetzt beginnen, wenn wir klimafreundliche Antriebe in der Luftfahrt zeitnah etablieren wollen“, sagte unlängst der Umweltchef des Flughafens, Jan Eike Blohme-Hardegen.

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