TGroßbetrug in E-Bike-Geschäften – Frauen in Stade vor Gericht
Am Landgericht Stade beginnt am Dienstag ein Prozess gegen zwei Frauen, die des Betruges mit Pedelecs bezichtigt werden, unter anderem in Zeven. Foto: Sina Schuldt/dpa-Pool/dpa
Die Schadenssumme ist enorm - und sollte offenbar dem eigenen Lebensunterhalt dienen. Nun sind zwei Frauen angeklagt.
Stade. Der Tatvorwurf lautet gemeinschaftlicher und gewerbsmäßiger Betrug. Der Prozess beginnt am Dienstag, 18. August, um 9.30 Uhr am Landgericht in Stade. Vor der 4. Großen Strafkammer haben sich zwei Angeklagte im Alter von 54 und 41 Jahren zu verantworten. Den Frauen wird vorgeworfen, zwischen Mai 2023 und Januar 2024 in sechs Fällen in Fahrradgeschäften Pedelecs erworben und jeweils lediglich eine geringe Anzahlung geleistet zu haben.
Den verbleibenden Kaufpreis sollen sie – laut Anklage von Anfang an geplant– nicht beglichen haben. Die Pedelecs sollen sie teilweise weiterveräußert und den Erlös für sich behalten haben. Überdies wird der 54-jährigen Angeklagten zur Last gelegt, in vier weiteren Fällen nach demselben Muster allein gehandelt zu haben. Zwei dieser Fahrräder soll sie weiterverkauft und den Erlös behalten haben.
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Nach Auffassung der Staatsanwaltschaft sollen die Angeklagten gezielt versucht haben, sich in größerem Umfang eine regelmäßige Einnahmequelle zu verschaffen. Insgesamt sollen die Angeklagten Waren im Wert von rund 104.000 Euro erlangt haben, davon etwa 31.000 Euro aus den gemeinsamen Taten.
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