THier holen sich die Handball-Talente den Feinschliff für die Bundesliga
Maria Martyn und die JSG Fredenbeck/Stade/Harsefeld belegt Rang fünf. Foto: Jörg Potreck
Die Elite des deutschen Jugendhandballs trifft sich in Fredenbeck. Und die Lokalmatadoren spielen ums Podium beim mohr-Sports-Cup. So ist das Turnier gelaufen.
Fredenbeck. Der Pokal des mohr-Sports-Cups geht in diesem Jahr an den TV Hannover-Badenstedt. Die A-Jugend-Handballerinnen des Buxtehuder SV unterlagen im Halbfinale dem Handewitter SV mit 15:18 und wurden Dritter. Gastgeber JSG Fredenbeck/Stade/Harsefeld belegte den fünften Platz. Am Ende waren die Teams aus dem Kreis Stade mit ihren Platzierungen zufrieden.
Zum Auftakt gegen den späteren Turniersieger
Im Auftaktspiel gegen Hannover-Badenstedt taten sich die Gastgeberinnen aus Stade, Fredenbeck und Harsefeld zunächst schwer. Im Angriff machte die JSG noch viele Fehler im Spielaufbau und beim Abschluss. Da auch das Team aus der Landeshauptstadt noch nicht in Fahrt kam, blieb die Partie lange offen.
Erst in der Schlussphase spielte der TV die Angriffe länger und sicherer über die Außenposition aus und kam somit zu einem in der Höhe etwas zu deutlichen 16:10-Sieg. Im zweiten Spiel lief es für die JSG besser. Aus dem Tempo heraus gelang ein verdienter 25:17-Sieg gegen den Thüringer HC. Im letzten Vorrundenspiel scheiterte die JSG am Handewitter SV mit 15:21 und verpasste somit den Einzug ins Halbfinale.
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Das Spiel um Platz fünf gewann der Gastgeber schließlich mit 15:12 gegen den Bergischen HC. „Mit dem fünften Platz können wir zufrieden sein“, sagte JSG-Trainerin Sylvana Zasendorf-Motzkus. Ihre Mannschaft habe sich im Turnier gesteigert. Besonders gut funktionierte in der letzten Begegnung das Zusammenspiel zwischen Rückraum und Kreisläuferin Greta Witte (5 Tore).
Das sind die Saisonziele der JSG
Ein großer Rückhalt im gesamten Turnier war Torhüterin Hanna Sittinger mit vielen Paraden. Mit Blick auf den Saisonstart in der Bundesliga gibt sich die Trainerin optimistisch. „Wir wollen uns diesmal direkt für die Meisterrunde qualifizieren“, sagte sie und legte Platz drei als Ziel für die Vorrunde fest.
Auch der Buxtehuder SV geht als Tabellendritter mit einem guten Gefühl aus dem Turnier. Nach drei Siegen gegen den Bergischen HC, Magdeburg und den niederländischen Quintus Handbal zog der BSV als Gruppensieger in das Halbfinale ein.
Dort traf der amtierende deutsche Meister - wie bereits im vergangenen Jahr im Finale des mohr-Sports-Cup - auf den Handewitter SV. Die Partie gegen die Norddeutschen war bis zum 13:13 sechs Minuten vor dem Abpfiff ausgeglichen. Anschließend kassierte der BSV fünf Gegentore in Folge. Im Spiel um Platz drei gewann der BSV schließlich gegen den VfL Bad Schwartau mit 19:18.
„Wir sind noch nicht ganz da, wo wir hinwollen“, sah Buxtehudes Trainer Marc Hünerbein noch einige Baustellen. Die Abstimmung im völlig neu zusammengestellten Team fehle noch. „In Abwehr und Angriff müssen wir genau wissen, wann wer welche Bewegungen macht“, sagte er. Ziel sei es, sich aus dem Pass-Spiel heraus noch mehr Chancen auf allen Positionen zu erarbeiten. Das lief am Wochenende über die Außenpositionen schon sehr gut. Hier zeichneten sich auf der rechten Seite Berrit Martens und Josephine Witte aus. Links nutzten Greta Wellmer und Mila Holst ihre Räume.
Das Programm vor dem Bundesliga-Start
Turnierchef Hajo Klintworth war zufrieden. Er erntete von allen Seiten viel Lob für das inzwischen etablierte Turnier. Mannschaften und Schiedsrichter trafen sich am Sonnabend auf dem Golfplatz zu einer Runde Foot-Golf. Unmittelbar nach den Spielen analysierten die Schiris die Begegnungen auf der Video-Leinwand. In der mit den späteren Finalisten (Hannover-Badenstedt und Handewitter SV) sehr stark besetzten Vorgruppe habe man sich sehr gut geschlagen, so das Fazit von Klintworth.
Am letzten August-Wochenende steht für den BSV und die JSG in Menden ein letztes, stark besetztes Turnier auf dem Plan. Beim Sauerland-Cup will man den Teams den letzten Schliff für den Saisonstart in der Bundesliga am 12. September geben. Dann spielen der BSV und die JSG gegen den Handewitter SV, den SV Werder Bremen, den VfL Bad Schwartau und den VfL Oldenburg um den Einzug in die Meisterrunde.
Die Abschlusstabelle
1. TV Hannover-Badenstedt
2. Handewitter SV
3. Buxtehuder SV
4. VfL Bad Schwartau
5. JSG Fredenbeck/Stade/Harsefeld
6. Bergischer HC
7. Thüringer HC
8. Quintus Handbal
9. HSV Magdeburg
10. SV Werder Bremen
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