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Kleinflugzeug stürzt in Ganderkesee in Haus - zwei Tote

Das Leichtflugzeug steckt im Dach eines Hauses.

Das Leichtflugzeug steckt im Dach eines Hauses. Foto: Jörn Hüneke/dpa

In das Dach eines Wohnhauses stürzt in Ganderkesee bei Bremen ein Leichtflugzeug. Mindestens ein Mensch kommt ums Leben. Eisnatzkräfte suchen nach einer zweiten Person und finden sie schließlich tot auf. Was bekannt ist.

Von dpa 25.07.2026, 15:00 Uhr
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Ganderkesee. Beim Absturz eines Kleinflugzeugs in ein Einfamilienhaus im niedersächsischen Landkreis Oldenburg sind zwei Männer ums Leben gekommen, wie ein Polizeisprecher sagte. Zunächst hatte der Norddeutsche Rundfunk berichtet.

Nachdem kurz nach dem Absturz klar war, dass eine Person gestorben war, hatten Einsatzkräfte stundenlang nach dem vermissten zweiten Insassen gesucht. Die Maschine soll kurz vor dem Absturz in Bremen gestartet sein, dann verlor sie in einer Wohnsiedlung in Ganderkesee an Höhe. Unklar blieb zunächst die Ursache des Unglücks. Weitere Angaben zu den Toten machte die Polizei zunächst nicht. Im Laufe des Abends sollte es mehr Informationen geben, so der Sprecher.

Am Vormittag war die Feuerwehr gerufen worden.

Am Vormittag war die Feuerwehr gerufen worden. Foto: Jörn Hüneke/dpa

Absturz gegen 11 Uhr

Die Bewohner waren nicht zu Hause, als das Flugzeug in das Dach ihres Hauses krachte. Weitere Verletzte gab es demnach nicht. Gegen 11 Uhr am Samstagmittag, 25. Juli, waren die Feuerwehr sowie weitere Einheiten von Rettungsdienst und Polizei zu dem Absturz gerufen worden.

Zeugen werden von Kriseninterventionsteam betreut

Ein Kriseninterventionsteam kümmerte sich um die Menschen in der Wohnsiedlung, die das Unglück unmittelbar miterlebt oder sich in der Nähe befunden hatten. Für Anwohner wurde eine Anlaufstelle eingerichtet.

Um den Einsatzort wurden im Radius von hundert Metern die Häuser evakuiert. Nach Angaben der Polizei handelte es sich dabei um eine vorsorgliche Maßnahme. Es bestehe keine Gefahr für die Allgemeinheit, hieß es.

Einsatz dauerte Stunden

Aus Sicherheitsgründen wurde auch die Stromversorgung der Straße vorübergehend unterbrochen. Polizei und Feuerwehr waren mit vielen Kräften vor Ort. Sie sicherten auslaufende Betriebsstoffe und kümmerten sich um die aufwendige Bergung des Wracks aus dem Dach. Für die Dauer des Einsatzes wurde der Luftraum über dem Bereich gesperrt.

Die Rettungs- und Bergungsmaßnahmen waren der Polizei zufolge äußerst komplex und zogen sich über mehrere Stunden. Die weiteren Ermittlungen sollen in Abstimmung mit der zuständigen Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) geführt und in den kommenden Tagen fortgesetzt werden.

Update am 25. Juli um 18:15 Uhr: Information über den zweiten Toten sowie Details zum Unfallhergang wurden ergänzt.

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