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Warnstreik

Stauchaos in Stade - Auch am Donnerstag drohen Verkehrsbehinderungen

Auch am Donnerstag ist die L111 in Stade im Bereich der Schwingebrücke aufgrund einer streikbedingten Sperrung nicht passierbar.

Auch am Donnerstag ist die L111 in Stade im Bereich der Schwingebrücke aufgrund einer streikbedingten Sperrung nicht passierbar. Foto: Stehr

Am Mittwochmorgen mussten Autofahrer in und um Stade Geduld haben: Auf den Straßen in die Hansestadt staute sich der Verkehr. Auch am Donnerstag sollten Pendler mehr Zeit einplanen.

Von Redaktion Mittwoch, 04.02.2026, 16:45 Uhr

Stade. Dicht an dicht standen die Autos auf den Straßen der Stader Innenstadt und den Zubringern in die Hansestadt. Der Rückstau reichte am Mittwochmorgen bis vor das TAGEBLATT-Verlagsgebäude in die Glückstädter Straße.

Wie die Kollegen berichteten, war auch die Landesstraße 111 ab der Dow nur noch im Schritttempo zu befahren.

Schwingebrücke wegen Streik gesperrt

Grund für den Stau ist die Sperrung der Schwingebrücke. Wie berichtet, hatte die Gewerkschaft Verdi Beschäftigte des Niedersächsischen Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN), der Niedersachsen Ports GmbH & Co. KG (NPorts) und der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr (NLStBV) für Mittwoch, 4. Februar 2026, zum Warnstreik aufgerufen.

Kreuzung ist gesperrt.

Da die Schwingeklappbrücke am Mittwoch und Donnerstag gesperrt ist, müssen Autofahrer über die Stader Innenstadt ausweichen. Foto: Plitzkat

Am Donnerstag geht der Streik weiter; die Schwingeklappbrücke bleibt gesperrt. Verkehrsteilnehmer müssen über die Altländer Straße ausweichen - und sich womöglich erneut auf Staus einstellen.

Ein Blick auf den B73-Abzweiger an der Bremervörder Straße.

Ein Blick auf den B73-Abzweiger an der Bremervörder Straße. Foto: Meyer

Mehr Zeit für den Arbeitsweg einplanen

Auch der Winterdienst im Landkreis Stade streikt am Donnerstag. Nach Angaben der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr findet dieser nur eingeschränkt statt, es müsse mit Verzögerungen gerechnet werden.

Am Mittwochmorgen gegen 10 Uhr wurde die B73 geräumt.

Am Mittwochmorgen gegen 10 Uhr wurde die B73 geräumt. Foto: Meyer

Zu größeren Unfällen kam es am Mittwoch deshalb jedoch nicht. Laut Rainer Bohmbach war die Lage entspannt; der Polizeisprecher bestätigte gegenüber dem TAGEBLATT drei witterungsbedingte Unfälle.

Ein Autofahrer war am Morgen gegen 8.32 Uhr auf winterglatter Fahrbahn in Fredenbeck auf den Grünstreifen gerutscht; außerdem gab es einen Auffahrunfall. In Apensen war ein Autofahrer gegen 15.22 Uhr in eine Schutzplanke gefahren. Verletzt wurde niemand.

Verärgerte Anrufer melden sich bei der Polizei

Bohmbach berichtet, dass einige Verkehrsteilnehmer bei der Polizei angerufen und sich über die Brückensperrung und die damit einhergehenden Verkehrsbehinderungen beschwert hätten. „Da können wir aber nichts machen, das fällt in den Zuständigkeitsbereich der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr.“

Auch die Stader Feuerwehr musste am Mittwoch aufgrund witterungsbedingter Verkehrsunfälle nicht ausrücken, sagte der Kreisfeuerwehrsprecher Stefan Braun dem TAGEBLATT auf Nachfrage. Um auch am Donnerstag pünktlich und unfallfrei ans Ziel zu kommen, rät ein Sprecher der Gewerkschaft Verdi, „witterungsangepasst zu fahren und mehr Zeit einzuplanen“.

Warnstreik: Kundgebung am Donnerstag in Cuxhaven

Nach einer Kundgebung in Stade am Mittwoch treffen sich die Streikenden am Donnerstag um 10 Uhr in Cuxhaven (Am Seefischmarkt 6). Am 11. Februar wollen die Tarifpartner ihre Verhandlungen in Potsdam fortsetzen.
Verdi und der Beamtenbund dbb fordern sieben Prozent mehr Einkommen, mindestens aber 300 Euro mehr. Insgesamt geht es um knapp 2,2 Millionen Beschäftigte. (set/vdb/dpa)


Hinweis der Redaktion: Dieser Artikel wurde um 17.43 Uhr aktualisiert.

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Auf der Freiburger Straße in Stade staut sich am Mittwochmorgen der Verkehr.

Auf der Freiburger Straße in Stade staut sich am Mittwochmorgen der Verkehr. Foto: Plitzkat

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