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Handball

TVizemeister Dortmund lässt BSV nach Pause keine Chance

Am Dienstag bricht der BSV nach Ringkøbing in Dänemark auf. Dort wartet ein viertägiges Trainingslager.

Am Dienstag bricht der BSV nach Ringkøbing in Dänemark auf. Dort wartet ein viertägiges Trainingslager. Foto: Foto: Felix Weißberg/Lobeca.de

Der Handball-Bundesligist Buxtehuder SV verliert sein Testspiel gegen Vizemeister Borussia Dortmund mit 22:36 (14:17). Was Trainer Jonas Schlender für Lehren zieht.

Von Redaktion 26.07.2026, 17:45 Uhr

Buxtehude. Nach einer ordentlichen ersten Halbzeit, in der Oliwia Kaminska sich mehrfach mit starken Paraden im Tor auszeichnen konnte, ließen die Kräfte bei den Buxtehuderinnen im zweiten Abschnitt nach. Die Dortmunderinnen spielten ihre individuelle Qualität aus. Buxtehude richtet seinen Blick bereits Richtung Dänemark.

BSV leistet viel Laufarbeit in Defensive

Schon vor der Partie sprach BSV-Trainer Jonas Schlender vom „wahrscheinlich schwersten Test der Vorbereitung, gleichauf mit dem Testspiel gegen Blomberg.“ In der ersten Halbzeit hielt sein Team gut mit. Aus einem 4:6 machten die Gäste ein 6:6. Dann lief der BSV konsequent einem Zwei-Tore-Rückstand hinterher.

Dortmund agierte häufig im 6-gegen-6 und erzwang damit viel Laufarbeit in der Buxtehuder Defensive. Phasenweise gelang es den Gästen, das gut zu verteidigen, aber über die gesamte Dauer wurde es kräftezehrend und führte zwangsläufig zu Torerfolgen für den Deutschen Vizemeister.

Erst mit dem Pausenpfiff und einem 14:17-Rückstand wuchs der Abstand etwas an. Die Partie war dann früh im Verlauf der zweiten Hälfte entschieden: Die Borussia legte einen 10:2-Lauf hin und überrannte den BSV. Vorne fehlten die erfolgreichen Abschlüsse und hinten bekamen die Gäste das Tempospiel des BVB nicht gestoppt.

Annika Hampel nutzt Überraschungsmoment

Dennoch verloren die Buxtehuderinnen nicht ihre Spielfreude: Bei einem Freiwurf stand Lin Lück zum Fernwurf bereit, als der Ball in die Hände von Anika Hampel übergeben wurde und die Spielmacherin den Überraschungsmoment für sich zum erfolgreichen Abschluss nutzte. Parallel spielte die Borussia weiter ihr Spiel herunter und bescherte Buxtehude die erste Testspielniederlage der aktuellen Vorbereitung.

Nach zwei freien Tagen geht es für das Team am Dienstag nach Ringkøbing in Dänemark für ein viertägiges Trainingslager. In dessen Fokus stehen das Offensivspiel und eine Nachbetrachtung des Tests in Dortmund. Außerdem stehen zwei Testspiele gegen Ringkøbing und Horsens an.

Das sagt der Trainer zum Testspiel

Jonas Schlender: „Dieses Spiel hilft uns nochmal ganz klar und zeigt auf, woran wir arbeiten müssen.“ Der BSV-Trainer freut sich auf das Videomaterial und wird konkret. Thema könnten die Absprachen zwischen den Positionen in der Defensive sein. Auch das 6-gegen-6 wird er analysieren.

„Zum jetzigen Zeitpunkt ist das Ergebnis erstmal zweitrangig, auch wenn es weniger als 36 Gegentreffer hätten sein dürfen“, sagt Schlender. Er ordnet ein: „Wir dürfen nicht vergessen, dass das eine sehr intensive Trainingswoche für die Mannschaft war und die Anreise hinzukam. Trotzdem war die zweite Halbzeit ein Weckruf.“ Jede Aktion müsse der BSV mit 100 Prozent angehen.

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