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Bremen

Mehr als 260 Autoreifen zerstört: Polizei fahndet nach Reifenschlitzer

Wer hat die Reifen an zahlreichen Autos in Bremen zerstochen? Die Polizei verdächtigt einen 41-Jährigen.

Wer hat die Reifen an zahlreichen Autos in Bremen zerstochen? Die Polizei verdächtigt einen 41-Jährigen. Foto: Sina Schuldt/dpa

Drei Nächte lang wurden zahlreiche Autoreifen in Bremen zerstochen. Die Sonderkommission „Reifenstecher“ ermittelte unter Hochdruck. Nun vermeldet die Polizei einen Erfolg.

Von dpa 19.09.2025, 15:40 Uhr
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Bremen. Nach der Zerstörung von Reifen an mehr als 260 geparkten Autos in Bremen hat die Polizei einen Verdächtigen ermittelt. Es handelt sich um einen 41 Jahre alten Mann, wie ein Sprecher der Polizei mitteilte. Demnach wurde die Wohnung des Bremers durchsucht, er selbst aber zunächst nicht angetroffen. 

Bremens Innensenator Ulrich Mäurer (SPD) zeigte sich nach dem Ermittlungserfolg erleichtert und bedankte sich bei der Bevölkerung. „Die Bürgerinnen und Bürger haben mit ihren wertvollen Hinweisen maßgeblich dazu beigetragen, den Tatverdächtigen zu identifizieren“, sagte er laut Mitteilung. Die Fahndung nach dem 41-Jährigen laufe auf Hochtouren.

Hinweise aus der Bevölkerung halfen

Innerhalb von drei Nächten wurden in verschiedenen Bremer Stadtteilen zahlreiche Autoreifen zerstochen. Betroffen waren Fahrzeuge unterschiedlicher Marken und Typen - von klein bis groß. Die Polizei richtete eine Sonderkommission „Reifenstecher“ ein. Auch der Staatsschutz beteiligte sich an den Ermittlungen. Zudem erhöhten die Beamten ihre nächtliche Präsenz und fuhren gezielt Streife.

Die Ermittler baten darum, verdächtige Beobachtungen und Hinweise zu den Tätern zu melden. Über ein Hinweisportal konnten Fotos und Videos an die Polizei gesendet werden. Die Hinweise aus der Bevölkerung halfen nun dabei, den Tatverdächtigen zu identifizieren. Die Sonderkommission „Reifenstecher“ habe umfangreiches Beweismaterial ausgewertet, teilte der Polizeisprecher mit. Darunter waren demnach Videoaufnahmen, gesicherte Spuren und Hinweise aus der Bevölkerung.

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