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Ernte-Unfall spät am Abend: Trecker überschlägt sich

Das Gespann kam in Otterndorf (Kreis Cuxhaven) von der Straße ab.

Das Gespann kam in Otterndorf (Kreis Cuxhaven) von der Straße ab. Foto: Feuerwehr

Es ist schon dunkel, als das Gespann im Hadelner Land von der Straße abkommt. Andernorts kracht es beim Überholen, auch ein Kleinbus kippt auf die Seite - mit schwerwiegenden Folgen.

Von Redaktion 29.09.2026, 13:35 Uhr
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Alarm nach 21 Uhr: In Otterndorf im Kreis Cuxhaven ist am Montagabend ein Treckergespann verunfallt. Wie die Feuerwehr via Instagram berichtet, sei das Gespann aus ungeklärter Ursache von der Straße abgekommen. Dabei habe sich der Trecker überschlagen. Zugmaschine und Anhänger kamen am Windweg zum Stehen beziehungsweise Liegen.

Der Fahrer sollte laut Alarmierung unter dem Trecker eingeklemmt sein. Dies bewahrheitete sich letztlich nicht, wie die Feuerwehr Neuenkirchen weiter ausführt: „Der Fahrer des Fahrzeugs und dessen Beifahrer konnten sich noch vor Eintreffen der ersten Kräfte selbst befreien.“

Polizei vor Ort

Die beiden Männer, 23 und 19 Jahre alte, seien vom Rettungsdienst versorgt worden. Beide Otterndorfer wurden laut Polizei verletzt. Sie kamen in verschiedene Krankenhäuser.

Der Halter des Treckers kümmerte sich selbstständig um die Bergung. Der Einsatz für die Feuerwehr sei nach rund 45 Minuten beendet gewesen. Ebenfalls alarmiert war die Feuerwehr der Stadt Otterndorf.

Auto kollidiert beim Überholen mit Trecker-Gespann

Bei einem Verkehrsunfall mit einem landwirtschaftlichen Gespann auf der Kreisstraße 18 zwischen Bad Bederkesa und Flögeln ist im Kreis Cuxhaven am Sonntag eine Beifahrerin leicht verletzt worden. Nach Angaben der Polizei wollte ein 31 Jahre alter Fahrer aus Hipstedt (Kreis Rotenburg) mit seinem Trecker-Gespann nach links abbiegen. Dabei übersah er den Angaben zufolge einen 64 Jahre alten Autofahrer aus Wanna, der sich bereits im Überholvorgang befand. Dessen Seat stieß seitlich mit dem Anhänger des Gespanns zusammen.

Die Beifahrerin in dem Seat wurde leicht verletzt. Das Fahrzeug war nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Den Sachschaden bezifferte die Polizei auf rund 16.000 Euro.

Auto landet im Graben - Fahrer schwer verletzt

Die Feuerwehr in Wremen (Kreis Cuxhaven) berichtet zudem von einem Einsatz auf der Landesstraße 129 am Montagabend, als ein Auto im Graben gelandet war. Demnach habe sich der Fahrer um kurz vor 21 Uhr noch selbst aus dem Pkw befreien können. Ein Ersthelfer habe sich um den Mann gekümmert, bis der Rettungsdienst eintraf.

Laut Polizei kam der 33 Jahre alte Fahrer aus Bremerhaven mit seinem VW in einer Linkskurve von der Straße ab. Der Mann habe schwere, aber keine lebensbedrohlichen Verletzungen erlitten.

Die Feuerwehrleute sicherten die Unfallstelle ab, bis ein Abschleppdienst das Auto noch am Abend geborgen hatte.

Im Überholverbot: Teurer Unfall in Bremervörde

In Bremervörde hat es am Montagmittag auf der Lindauer Straße zwei Leichtverletzte gegeben. Laut Polizei befuhr ein 61 Jahre alter Autofahrer mit einer 54-jährigen Beifahrerin die Straße in Richtung Iselersheim. Nach Angaben einer Zeugin setzte der Mann trotz bestehenden Überholverbots zu einem Überholvorgang an. Dabei kam das Fahrzeug nach links von der Straße ab und kollidierte mit einer Verkehrsinsel sowie einem Baum.

Der Fahrer und seine Mitfahrerin wurden bei dem Unfall leicht verletzt. Der entstandene Sachschaden wird nach ersten Schätzungen auf rund 25.000 Euro beziffert.

Kleinbus kippt auf die Seite: Neun Verletzte an A7

Im Bereich der A7-Anschlussstelle Seevetal-Fleestedt ist es am frühen Montagnachmittag zu einem schweren Unfall mit einem Kleinbus gekommen. Ein 33-jähriger Mann hat laut Polizei in der Auffahrt die Kontrolle über seinen Kleinbus verloren. Der Wagen kam ins Schleudern und nach rechts von der Autobahnauffahrt ab. „Dort kippte der Wagen auf die linke Fahrzeugseite“, berichtet Jan Krüger von der Polizei Harburg.

Ein 29-jähriger Mitfahrer wurde schwer, die anderen acht Insassen im Alter zwischen 22 und 33 Jahren wurden leicht verletzt. Der Rettungsdienst war mit insgesamt fünf Rettungswagen, zwei Notarzteinsatzfahrzeugen und dem Organisatorischen Leiter vor Ort, um sich um die Verletzten zu kümmern. Sie alle kamen in umliegende Krankenhäuser.

Die Autobahn in Fahrtrichtung Hannover musste für die Rettungsarbeiten und die anschließenden Aufräumarbeiten voll gesperrt werden. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf rund 10.000 Euro. (st)

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