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TRettungsaktion auf der Elbe: Jugendliche klammern sich an Fahrwassertonne

Das Forschungsschiff Atair lag in der Nähe vor Anker.

Das Forschungsschiff Atair lag in der Nähe vor Anker. Foto: Hellwig

Dramatische Minuten für zwei Jugendliche aus Schleswig-Holstein auf der Elbe vor Bassenfleth. Nachdem sie von ihrem Boot geschleudert wurden, mussten sie an einer Fahrwassertonne ausharren.

Von Andre Hellwig Donnerstag, 07.05.2026, 21:25 Uhr

Bassenfleth. Als der junge Mann und das Mädchen gegen 16.45 Uhr gerade Stadersand auf der Elbe in Richtung Hamburg passiert hatten, erwischte eine große Welle das Boot und beide gingen über Bord. Ihr Boot trieb sofort ab. Die beiden schafften es, bis zur großen Fahrwassertonne 108 zu schwimmen und klammerten sich dort fest.

Rund 250 Meter entfernt lag das große Behörden- und Forschungsschiff Atair vor Anker, weil es erst am Freitagmittag bunt geschmückt zur Einlaufparade des Hamburger Hafengeburtstags weiterfahren sollte.

Schiffsbesatzung rettet die beiden Jugendlichen

Die Schiffsbesatzung bemerkte die beiden Personen an der Fahrwassertonne, alarmierte sofort die Rettungskräfte und setzte ein Beiboot aus. Die Besetzung rettete die Schiffbrüchigen aus der Elbe und brachte sie zunächst auf die Atair in Sicherheit.

Derweil war in Stadersand ein Großaufgebot an Rettungskräften von Feuerwehr und DLRG eingetroffen. Zusammen holte man die beiden mit einem Einsatzboot von der Atair und brachte sie zum Anleger in Stadersand, wo bereits ein Notarzt und weitere Rettungswagen bereitstanden.

Die Jugendlichen blieben bei der Havarie unverletzt. Die DLRG barg schließlich das Boot und brachte es in einem Hafen auf der gegenüberliegenden Elbseite nach Schleswig-Holstein.

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