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TSchiffsunfall in Stade: Getreidefrachter rammt Anleger am Kernkraftwerk

Der Getreidefrachter wurde nach dem Unfall von zwei Schleppern in den Bützflether Hafen gebracht.

Der Getreidefrachter wurde nach dem Unfall von zwei Schleppern in den Bützflether Hafen gebracht. Foto: Hellwig

Das Binnenschiff ist in der Nacht zum Freitag gegen den Industrieanleger in der Elbe geprallt. Was bisher bekannt ist.

Von Andre Hellwig Freitag, 17.04.2026, 23:00 Uhr

Stadersand. Rund 60 Einsatzkräfte von Feuerwehr, DLRG sowie weitere Rettungskräfte rückten in den frühen Morgenstunden zu einer Rettungsaktion auf der Elbe bei Stade aus.

Auf Höhe des ehemaligen AKW Stade nahe Stadersand war ein 60 Meter langer Getreidefrachter in der Nacht zum Freitag gegen 2.30 Uhr aus bislang ungeklärter Ursache frontal gegen den Industrieanleger – eine ehemalige Flüssiggasbrücke – in der Elbe geprallt.

Schiffsführer wird bei Kollision verletzt – Wasserschutzpolizei ermittelt

Das Binnenschiff wurde oberhalb der Wasserlinie erheblich beschädigt. Der Schiffsführer ist bei dem Aufprall verletzt worden, wie eine Sprecherin der Wasserschutzpolizei Hamburg auf TAGEBLATT-Nachfrage sagte.

Wie schwer der Mann verletzt wurde und ob es weitere Verletzte gibt, konnte die Sprecherin nicht sagen. Einsatzkräfte von DLRG und Feuerwehr brachten den Mann mit einem Rettungsboot zum Hafen in Stadersand, wo sich Rettungskräfte um ihn kümmerten.

Das havarierte Schiff trieb zunächst führerlos in der Elbe, zahlreiche Einsatzboote von Feuerwehr, DLRG und Wasserschutzpolizei sicherten den Unfallort, bis zwei Schlepper das Schiff in den Bützflether Hafen zogen.

Dort hat die Wasserschutzpolizei am Morgen die Ermittlungen zu dem Schiffsunfall übernommen. Wie hoch die Schäden an dem Binnenschiff und dem Anleger samt Brücke sind, ist noch unklar. (tom)

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