Zähl Pixel
Fernsehen

Diesen Promi traf es diesmal bei „Let’s Dance“

Für Gustav Schäfer und seine Partnerin Anastasia Maruster hat es sich bei „Let’s Dance“ ausgetanzt. (Archivbild)

Für Gustav Schäfer und seine Partnerin Anastasia Maruster hat es sich bei „Let’s Dance“ ausgetanzt. (Archivbild) Foto: Rolf Vennenbernd/dpa

In der neunten Show von „Let’s Dance“ wurde es zunächst sehr emotional, dann traten die Promis zum Duell an. Einer konnte mit seinen Tänzen weder Jury noch Publikum überzeugen.

Von dpa Samstag, 09.05.2026, 00:25 Uhr

Köln. In der vergangenen Woche musste er schon zittern - kurz vor dem Viertelfinale ist nun Schluss für Tokio-Hotel-Schlagzeuger Gustav Schäfer bei „Let’s Dance“. Der 37-jährige Musiker erhielt in der neunten Show der Tanzsendung nicht nur erneut die wenigsten Stimmen der Jury, sondern konnte auch die Zuschauer nicht von sich überzeugen. Dabei hatte Schäfer für eines der Highlights in der neuen Show gesorgt.

Thema der Choreographien am Freitagabend waren „Magic Moments“ - also Momente und Menschen aus der ganz persönlichen Lebensgeschichte, bevor die Kandidaten dann zum Tanzduell gegeneinander antraten. Es wurde sofort sehr emotional.

Gustav Schäfer tanzt mit Tochter Lotti

Tokio-Hotel-Schlagzeuger Gustav Schäfer tanzte mit seiner Tochter Lotti, die Berichten zufolge neun Jahre alt sein soll. Er gab Einblicke in den schweren Weg bis zu ihrer Geburt. „Wir haben stets und ständig alles probiert, sind in die Klinik gefahren, Hormonspritzen“, erzählte der 37-Jährige.

Tatsächlich klappte es, doch es gab Komplikationen. Es habe sogar das hohe Risiko bestanden, dass es Lotti nicht schaffen würde, berichteten Schäfer und seine Frau weiter. Lotti sei zu dem Zeitpunkt so groß wie eine Erbse gewesen - doch sie hat es geschafft. „Unsere kleine Kampferbse“, sagte Schäfer. Mit dieser Kampferbse sorgte Schäfer für Begeisterung im Publikum.

Show beginnt mit einer Mahnung

Viel Emotionen - allerdings negative - hatte Juror Joachim Llambi nach dem Aus von No-Angels-Sängerin Nadja Benaissa in der Vorwoche. Zu Beginn der Sendung am Freitag wandte er sich mit mahnenden Worten an das Publikum: „Wir haben es letzte Woche erlebt, Sie müssen für Ihre Favoriten anrufen, sonst gehen die“, leitete der 61-Jährige seine erste Bewertung ein.

Wenn man meine, jemand sei sicher, dann gelte: „Hier ist in dieser Staffel niemand sicher“, sagte der Juror weiter. Egal, ob auf Platz eins, zwei oder auf Platz sieben. Alles sei möglich. Benaissa hatte in der achten Folge nicht genug Anrufe erhalten, obwohl sie es mit ihren Tänzen auf den zweiten Platz geschafft hatte. Und auch sehr zum Ärger von Joachim Llambi.

„Was für eine Show. Große Leistungen, starke Überraschungen, mutige Choreografien und dann dieses Ende. Für mich ein Schlag ins Gesicht für Leistung und Fairness“, schrieb Llambi am Tag danach auf Instagram. Das Ergebnis sei kein Sieg der Gerechtigkeit. „Es ist ein Sieg von Trotz, Fanlagern und blinder Stimmungsmache“, schrieb er weiter. Und: „Wo Leistung nichts mehr zählt, verliert die Show. Germany 0 Points.“

Beim Viertelfinale in der kommenden Woche wird Moderatorin Victoria Swarovski nicht dabei sein - sie moderiert den Eurovision Song Contest in Wien. Für sie übernimmt Sport-Moderatorin Laura Wontorra.

Die Redaktion empfiehlt
Weitere Artikel

Kunstbiennale in Venedig eröffnet

Die 61. Kunstbiennale in Venedig startet ohne Eröffnungsfeier und Jury. Warum diesmal das Publikum über die Preise entscheidet und welche Kontroversen die Veranstaltung begleiten.