Zähl Pixel
Bürgerschaftspräsidentin

Grotheer bewegt von Ukraine-Hilfe in Lettland

Antje Grotheer steht während ihres Besuchs in Riga auf einer Brücke vor der lettischen Nationaloper.

Antje Grotheer steht während ihres Besuchs in Riga auf einer Brücke vor der lettischen Nationaloper. Foto: Alexander Welscher/dpa

Bremens Bürgerschaftspräsidentin Antje Grotheer hat sich bewegt gezeigt vom großen Beistand in Lettland fu¨r die von Russland angegriffene Ukraine. „Ich bin unglaublich beeindruckt von dem, was ich hier erlebe, an Engagement der Menschen, insbesondere was das Thema Ukraine anbelangt. Das ist deutlich wahrnehmbar“, sagte die SPD-Politikerin der Deutschen Presse-Agentur dpa am Rande ihres dreitägigen Besuchs am Donnerstag in Riga. Sie verwies auf die vielen blau-gelben ukrainischen Fahnen, die aus Solidarität überall in Bremens Partnerstadt wehen. „Man merkt sehr deutlich, dass das hier noch viel näher und noch viel präsenter ist als bei uns.“

Von dpa 22.02.2024, 15:30 Uhr
3 Monate Premium-Zugriff auf tageblatt.de für nur 0,99 €! Jetzt sichern!

Riga. Grotheer war am Dienstag zu ihrem offiziellen Antrittsbesuch nach Riga gereist. „Wir haben ganz wenige Gespräche gehabt, wo nicht irgendwann zwangsläufig das Thema auf die Situation in der Ukraine und die Nähe zur Ukraine kam. Das fand ich sehr bewegend“, sagte sie. Die Ukraine sei das bestimmende Thema gewesen und nahezu alles sei auch unter Sicherheitsgesichtspunkten diskutiert worden. Besonders angetan zeigte sich die Präsidentin der Bremischen Bürgerschaft von einem Hilfsprojekt der Stiftung des Rigaer Kinderkrankenhauses, das traumatisierten Kindern aus der Ukraine hilft.

Riga und Bremen verbindet eine jahrhundertelange Geschichte. Die beiden Hansestädte unterhalten seit fast 40 Jahren eine Partnerschaft - und weisen auch im Stadtbild viele Ähnlichkeiten auf. „Es ist ein bisschen wie in die Nachbarschaft zu kommen“, sagte Grotheer. „Vieles erkennen wir wieder, was sehr ähnlich ist zu Bremen“. Dies sei schon „etwas Besonderes“ und diese gemeinsame Vergangenheit biete auch gemeinsame Möglichkeiten. „Ich habe ganz viele Ideen mitgenommen“, zog die Bürgerschaftspräsidentin ein positives Fazit ihrer Reise.

Die Redaktion empfiehlt
Weitere Artikel

Hamburger Polizei löst Reiterstaffel auf

Polizistinnen und Polizisten hoch zu Pferd wird es 2028 im Hamburger Stadtgebiet nicht mehr geben. Die Reiterstaffel soll Ende 2027 aufgelöst werden. Was sind die Gründe dafür?

T Lloyd Werft: Behörden-Posse um Windkraftanlagen

Windkraftanlagen auf dem Betriebsgelände: So wollte die Lloyd Werft sich selbst mit umweltfreundlicher Energie versorgen. Aber die Gewerbeaufsicht lehnte den Antrag ab. Im Wirtschaftsressort und bei den Grünen stößt die Begründung auf Kopfschütteln.