09.09.2014, 10:44
Bombendrohung: Entwarnung am Landgericht Stade
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Am Dienstagvormittag gegen kurz vor 9 Uhr ging bei der Polizei in Stade eine telefonische Bombendrohung ein. Der männliche Anrufer mit ausländischem Akzent teilte mit, dass im Stader Amtsgericht Sprengstoff hinterlegt sein sollte. 

Erst nach der Evakuierung der Gebäude, dem Verstreichen des zweistündigen Ultimatums bis zur Explosion und der Absuche des Gebäudekomplexes mit Sprengstoffsuchhunden konnten die Mitarbeiter in ihre Büros zurück und unterbrochene Prozesse fortgesetzt werden. (Das TAGEBLATT berichtete)

Der Drohanruf bei der Polizei ging aus einer Telefonzelle in der Hospitalstraße gegenüber dem Stader Bahnhof ein. Die Polizei Stade ist nun auf Hilfe aus der Bevölkerung angewiesen.

Wer hat eine verdächtige Person gegen 8:55 Uhr in der Nähe der besagten Telefonzelle beobachtet? Wer erkennt die Stimme des Drohanrufers oder kann diese einer bestimmten Person zuordnen? Hinweise bitte an die Polizeiinspektion Stade unter der Rufnummer 04141/102215.


STADE. Es ist keine Bombe am Landgericht Stade gefunden worden. Um 8:45 Uhr war über den Notruf eine Bombendrohung bei der Polizei eingegangen. Sinngemäß lautete die Aussage, innerhalb von zwei Stunden müsste das Landgericht Stade geräumt sein, sonst würde es "knallen". 

Das komplette Gebäude wurde sofort geräumt. Betroffen waren das Landgericht, das Amtsgericht, die Staatsanwaltschaft und das Arbeitsgericht. Insgesamt mussten etwa 200 Personen ihren Arbeitsplatz verlassen. Die Wachtmeister haben das Haus durchsucht, aber nichts gefunden. Kurz nach 12 Uhr rückte die Hundeführerstaffel aus Lüneburg an und untersuchte mit den Sprengstoffspürhunden das Justizgebäude in Stade. Mittlerweile wurde Entwarnung gegeben. Es konnte keine Bombe gefunden werden. Alle evakuierten Personen konnten auf Ihren Arbeitsplatz zurückkehren.

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