TTeurer Küchenbrand: Feuerwehren retten Reetdachhaus in Stade
Das Reetdachhaus in Groß Thun steht unter Denkmalschutz. Es wurde 1910 dort wieder aufgebaut. Foto: Vasel
Alarm zum Frühstück: 60 Feuerwehrleute rücken aus nach Groß Thun und verhindern wohl einen Millionenschaden.
Stade. In Stade gingen am Sonnabendmorgen gegen 9 Uhr die Sirenen. Die Ortswehren aus Stade, beide Züge, sowie die Wehren Hagen und Wiepenkathen waren zu einem Brand in einem reetgedeckten Wohnhaus unter Denkmalschutz alarmiert worden. In der Küche des 1910 wiederaufgebauten Hauses war ein Feuer ausgebrochen.
Eine Nachbarin hatte die Rauchentwicklung als Erste bemerkt. Ein weiterer Nachbar hatte noch beherzt erste Löschversuche mit einer Decke unternommen.
Haus hat Wert von 1,1 Millionen Euro
Als die rund 60 Feuerwehrkräfte eintrafen, gingen zwei Angriffstrupps unter Atemschutz gegen den Brand vor. Wegen der bereits drückenden Hitze am Vormittag war dies eine schweißtreibende Angelegenheit für die Feuerwehrleute.

Hitzige Feuerwehrarbeit: Während der Einsatzzeit am Sonnabendmorgen waren die Temperaturen schon auf 30 Grad geklettert. Foto: Vasel
Die Flammen waren schnell gelöscht. Eine Ausbreitung auf weitere Räume oder gar das Dach konnte verhindert werden. Das Feuer soll von einem Elektroherd aus ausgebrochen sein.
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Nachbarn oder Bewohner wurden nicht verletzt. Allerdings entstand laut Thomas Woitera, Stellvertrender Ortsbrandmeister in Stade, ein geschätzter Sachschaden von rund 20.000 Euro. Wäre das 1984 renovierte Haus abgebrannt, hätte der Schaden 1,1 Millionen Euro betragen, so Woitera. (tip)
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