Zähl Pixel
Landkreis

TNewsblog Winterwetter: Aquarella in Buxtehude bleibt ebenfalls geschlossen

Bahnenziehen im Buxtehuder Hallenbad wird bis nächsten Mittwoch nicht möglich sein.

Bahnenziehen im Buxtehuder Hallenbad wird bis nächsten Mittwoch nicht möglich sein. Foto: Archiv

Wer morgen im Hallenbad schwimmen oder schwitzen wollte, muss umplanen. DWD-Meteorologe Marc Wenthe gibt derweil ein Wetter-Update. Die aktuelle Lage im Kreis Stade.

Von Redaktion Donnerstag, 08.01.2026, 17:30 Uhr

Landkreis. Das Hallenbad Aquarella in Buxtehude bleibt wegen der extremen Wetterlage vom 9. Januar bis einschließlich Mittwoch, den 14. Januar geschlossen. In diesem Zeitraum findet kein Bade- oder Saunabetrieb statt, auch die für Samstag geplante Saunanacht entfalle, wie Stadtwerke-Sprecherin Sonja Koch mitteilt.

Die Lehrschwimmhalle Buxtehude-Neukloster bleibt an allen Tagen geschlossen, an denen im Landkreis Stade der Schulunterricht entfällt.

Die Samtgemeinde Harsefeld schließt wegen des erwarteten Extremwetters alle Friedhöfe im Gemeindegebiet.

Die Samtgemeinde Harsefeld schließt wegen des erwarteten Extremwetters alle Friedhöfe im Gemeindegebiet. Foto: Fehlbus

Witterungsbedingt bleiben ab sofort bis einschließlich 11. Januar alle Sporthallen im Gebiet der Samtgemeinde Harsefeld sowie die Schwimmhalle Ahlerstedt, die Eissporthalle sowie die Friedhöfe geschlossen. Die Maßnahme diene der Sicherheit aller Nutzer und Besucher, wie Gemeindedirektorin Lea Stölpe mitteilt. Sobald es die Wetterlage zulasse, werden die Einrichtungen wieder freigegeben.

Auch in der Gemeinde Jork sind alle Sporthallen ab sofort bis auf Weiteres gesperrt. Das gilt für den Schul- ebenso wie für den Vereinssport.

DWD-Meteorologe gibt Update zur Schneeprognose

Wie wird sich das Winterwetter in den nächsten Tagen entwickeln? Meteorologe Marc Wenthe vom Deutschen Wetterdienst in Hamburg (DWD) hat dem TAGEBLATT ein Wetter-Update verraten.

Am Montag hatte Wenthe die Schneefälle im Kreis Stade und in Hamburg noch als „normal für eine winterliche Witterungsperiode“ charakterisiert. Doch jetzt bahnt sich aus seiner Sicht tatsächlich eine außergewöhnliche Lage an: In Hamburg-Fuhlsbüttel hat der Deutsche Wetterdienst am Donnerstag 23 Zentimeter Schnee gemessen. So viel Schnee im Januar lag dort zuletzt 1981.

Schneefall in Hamburg wie zuletzt vor 45 Jahren erwartet

Vor allem südlich der Elbe soll es am Freitag noch erheblich mehr werden: Dort rechnet der DWD mit 10 bis 15 Zentimetern Neuschnee. „Es wird auf jeden Fall unwetterartig mit Schneeverwehungen“, sagt Wenthe.

Am Freitag soll es bis zu 15 Zentimeter Neuschnee im Landkreis Stade geben.

Am Freitag soll es bis zu 15 Zentimeter Neuschnee im Landkreis Stade geben. Foto: Richter

Weil viele Menschen zurzeit gebannt auf diverse Wetter-Apps schauen, um zu sehen, ob die kommende Woche tatsächlich die von einigen angekündigte bittere Kältewelle bringt, verweist der DWD-Metereologe darauf, dass eine längerfristige Vorhersage nur bei ziemlich eindeutiger Wetterlage zuverlässig ist. Sonst können sehr viele Faktoren das Geschehen noch beeinflussen.

Bundesliga in Hamburg und Bremen abhängig von Wetterlage

Zum Jahresauftakt wird es ungemütlich in den Bundesligastadien, es droht Anreisechaos und mancherorts könnte Sturmtief Elli gar für Spielabsagen sorgen. Die DFL ist alarmiert. „Wir beobachten die Wettersituation und stehen mit den Beteiligten im Austausch“, sagte ein Sprecher der Deutschen Fußball Liga (DFL) auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur.

Am Freitag und Samstag wird vor allem im Norden und in Berlin ein heftiges Winterwetter mit Sturm, Schnee und Eisregen erwartet. Am Donnerstagmittag ging die DFL zwar davon aus, dass alle Bundesligaspiele am Wochenende stattfinden können. Doch die Verantwortlichen stellen sich auch auf mögliche Spielabsagen ein.

Heimspiel gegen Leipzig? Pauli will nichts garantieren

„Angesichts der Wetterlage können wir nicht dafür garantieren, dass das Spiel unter den gegebenen Umständen stattfinden kann“, schrieb der FC St. Pauli in einer Stellungnahme auf seiner Internetseite. Man unternehme zwar „das Möglichste“, damit das Heimspiel gegen RB Leipzig am Samstag (15.30 Uhr/Sky) ausgetragen werden könne. „Der Verein muss allerdings abwarten, wie sich die Wetterlage entwickelt und ob es weitere heftige Schneefälle geben wird.“

Der Rasen wird von einem Greenkeeper in der Halbzeit von Schnee befreit. Vor dem Jahres-Auftakt am Wochenende schaut die Bundesliga auf die kritische Wettersituation.

Der Rasen wird von einem Greenkeeper in der Halbzeit von Schnee befreit. Vor dem Jahres-Auftakt am Wochenende schaut die Bundesliga auf die kritische Wettersituation. Foto: Tom Weller/dpa

Ähnlich ist die Lage in Bremen, wo am Samstagnachmittag das Werder-Heimspiel gegen die TSG Hoffenheim stattfinden soll. Dafür engagierte der Heimclub 50 zusätzliche Mitarbeiter. Sie sollen dafür sorgen, dass die Bereiche rund um das Weserstadion vom Schnee befreit und zur Not sogar während der Partie geräumt werden können. Damit soll eine gefahrlose An- und Abreise der Zuschauer gewährleistet werden.

Bremen-Fans sollen Autos stehen lassen

Werder appellierte aber, nach Möglichkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen. Noch gehe man davon aus, dass das Spiel stattfinden könne, sagte Bremens Mediendirektor Christoph Pieper: „Was passiert, wenn zwei Meter Schnee fallen, wage ich nicht zu beurteilen.“

In Bremen und Hamburg bleiben wegen des Sturmtiefs am Freitag die Schulen geschlossen. Der Deutsche Wetterdienst hat wegen der vorhergesagten Schneefälle und des stürmischen Wetters mit Böen bis zu 70 Kilometern pro Stunde eine amtliche Unwetterwarnung herausgegeben.

Schwierige Anreise für Fans

Spielabsagen im Oberhaus aufgrund der Unbespielbarkeit des Platzes sind angesichts der verpflichtenden Rasenheizung selten geworden. In diesem Fall muss das Schiedsrichter-Gespann vor Ort entscheiden. Das Problem ist die Anfahrt für die Fans, die in den nächsten Tagen mit Glatteis und Schnee rechnen müssen. Zudem hat die Deutsche Bahn witterungsbedingt bereits Verspätungen und Zugausfälle im Fernverkehr angekündigt.

Im Jorker Ortskern kam es am Donnerstag zu einem Schneeunfall.

Im Jorker Ortskern kam es am Donnerstag zu einem Schneeunfall. Foto: Hellwig

Außerdem können Spielstättenbetreiber wegen Gefährdungen die Stadien schließen lassen, zum Beispiel, wenn Schneelawinen vom Dach rutschen könnten. Auch aus diesem Grund und wegen Sicherheitsrisiken und der Verkehrssituation war im Dezember 2023 die Begegnung FC Bayern München gegen Union Berlin in der Allianz Arena abgesagt worden. Im Januar 2024 fiel die Partie der Berliner in Mainz aus.

Beliebte Ausflugsziele in Hamburg bleiben geschlossen

Geschlossene Türen statt Lichterglanz am Schnee: Aus Sicherheitsgründen bleibt der Christmas Garden im Hamburger Botanischen Garten bis einschließlich Freitag geschlossen. Grund dafür ist die anhaltend schlechte Wetterlage durch Schnee und Eis, wie die Veranstalter auf ihrer Internetseite mitteilten. Die Entscheidung diene in erster Linie dem Schutz der Besucherinnen und Besucher sowie des Teams.

Der beliebte Christmas Garden im Loki-Schmidt-Garten bleibt am Freitag auch geschlossen.

Der beliebte Christmas Garden im Loki-Schmidt-Garten bleibt am Freitag auch geschlossen. Foto: Christian Charisius/dpa

Der Deutsche Wetterdienst hat für Freitag vor starken Schneeverwehungen gewarnt. Es werden 10 bis 15 Zentimeter Neuschnee und starker Wind erwartet.

Tickets sollen erstattet werden

Die bereits gekauften Tickets würden automatisch storniert und das Geld dafür zurückerstattet. Gleichzeitig arbeite das Team mit Hochdruck daran, dass der Christmas Garden am Samstag und Sonntag noch einmal öffnen kann. Der Sonntag ist der letzte Tag des Lichtkunst-Events im Loki-Schmidt-Garten. Bereits am 4. Januar war der Christmas Garden aufgrund von Glatteis und Schneelast auf den Bäumen geschlossen geblieben.

Das Bezirksamt Mitte warnt zudem vor dem Betreten von Wäldern, Grünanlagen und Naturschutzgebieten. Dort könnten Äste abbrechen und es seien Sturmschäden und Glätte möglich. Der Hamburger Park Planten un Blomen bleibt zudem vorerst bis zum 12. Januar gesperrt, wie die Behörde weiter mitteilte. Eislauf-Fans können sich indes freuen: Die Eisbahn bleibe weiterhin geöffnet.

Blechschaden in Jork durch rutschige Fahrbahn

Im Jorker Ortskern kam es gegen 13.16 Uhr zu einem Unfall. Laut ersten Informationen soll in der Straße Am Fleet ein Pickup in einen parkenden Pkw gefahren sein. An beiden Fahrzeugen sei ein Blechschaden entstanden, die Fahrbahn in der engen Straße sei wetterbedingt rutschig gewesen. Nach dem Unfall sei es zu leichten Verkehrsbehinderungen in Jork gekommen.

In Kutenholz kam es am Donnerstagmorgen zu einem Verkehrsunfall. Ein Pkw geriet auf der Fahrbahn ins Rutschen und prallte gegen einen Baum, wie die Feuerwehr Fredenbeck auf Instagram mitteilte. Der Fahrer wurde vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht.

Notfahrplan für Hadag-Fähren

Am Nachmittag teilte die Hadag-Pressestelle mit, dass wegen der Extremwetterlage am Freitag ein Notfahrplan der Hafenfähren in Kraft tritt. Für die Linien 62 und 64 von und nach Finkenwerder soll dabei nach Möglichkeit ganztägig ein 30-Minuten-Betrieb eingerichtet werden.

Die Linie 73 soll alle 40 Minuten fahren. Nach aktuellem Stand verkehren die Linien 61, 68, 72 und 75 wie gewohnt. Je nach aktueller Lage sind weitere Betriebseinstellungen (beispielsweise auf der 75) möglich.

Stader Friedhof und Abfallzentren bleiben geschlossen

Durch das Winterwetter treffen auch öffentliche Einrichtungen im Landkreis Sicherheitsvorkehrungen. Die evangelische Kirchengemeinde sperrt vorsorglich den Horstfriedhof in Stade für das ganze Wochenende, wie Friedhofsleiter Arne Grothmann mitteilt. „Die Gefahr durch Schnee, herabstürzende Äste und vereiste Wege ist zu groß“, sagt Grothmann. Die Eingänge werden mit Absperrband versehen.

Müllabfuhr im Winter.

Müllabfuhr im Winter. Foto: Lars Koch / Karl Meyer

Auch die beiden Abfallwirtschaftszentren Buxtehude-Ardestorf und Stade-Süd sowie der Wertstoffhof Wischhafen bleiben am Freitag aus Sicherheitsgründen geschlossen. Ob die Schließung auch am Samstag gelten wird, wolle man am Freitag entscheiden, teilt Landkreissprecherin Nina Dede mit.

Keine Müllabfuhr am Donnerstag im Landkreis

Wie der Landkreis Stade mitteilt, kann heute keine Müllabfuhr im Kreisgebiet durchgeführt werden. „Sämtliche Abfuhrversuche heute Vormittag waren leider erfolglos“, schreibt das LK-Presseteam auf Instagram. Grund seien die aktuell witterungsbedingten Straßenverhältnisse.

Trotz der angekündigten Wetterlage wolle man am Freitag wieder versuchen, eine Abfuhr durchzuführen. Bei einem erneuten Ausfall soll eine Information folgen.

Kein Ersatzverkehr für S-Bahnen möglich

Angesichts erheblicher schneebedingter Betriebseinschränkungen hat die S-Bahn Hamburg dazu aufgerufen, auf alle nicht unbedingt nötigen Fahrten zu verzichten.

„Aktuell kommt es auf allen Linien zu Verspätungen, Ausfällen und S-Bahnen, die schon vor ihrem eigentlichen Ziel wenden müssen“, heißt es auf der S-Bahn-Website. Auch „ein Ersatzverkehr ist aufgrund der Verhältnisse im Straßenverkehr nicht möglich“.

S-Bahn weiterhin mit Einschränkungen

Derzeit sei man bemüht, einen eingeschränkten regelmäßigen Betrieb zu gewährleisten. Ein „aktuell angedachtes Betriebskonzept“ sieht demnach auf der Linie S1 einen 20-Minuten-Takt zwischen Wedel und Poppenbüttel vor. Zwischen Ohlsdorf und dem Flughafen werde ein Pendelverkehr eingerichtet.

Eine S-Bahn fährt in den Bahnhof Buxtehude ein.

Das Winterwetter hat auch Auswirkungen auf die S-Bahn. Foto: Battmer

Die Linie S2 fällt den Angaben zufolge aus. Die S3 verkehre in Richtung Pinneberg alle 10 Minuten über die Umleitung Dammtor, Sternschanze und Holstenstraße - ohne Halt in Altona. Die S5 fährt demnach nur noch zwischen Neugraben und Buxtehude und die S7 soll im 20-Minuten-Takt zwischen Altona und Aumühle verkehren. Weiterhin heißt es, dass es aufgrund einer technischen Störung im Bereich Stade zu Verspätungen der RE5 und S5 in beide Richtungen kommt.

„Da die Lage sich aktuell von Minute zu Minute verändert, kann es zu weiteren kurzfristigen Änderungen kommen“, hieß es weiter.

Auch in Hamburg und Bremen bleiben Schulen geschlossen

Mehr als die Hälfte der Landkreise und Städte in Niedersachsen teilte mit, dass der Unterricht wegen des Winterwetters ausfällt oder als Distanzunterricht stattfindet. Grund ist meist, dass die Schulbusse nicht fahren.

Aufgrund der Wetterlage fällt der Unterricht im Kreis Stade am Freitag aus.

Aufgrund der Wetterlage fällt der Unterricht im Kreis Stade am Freitag aus. Foto: Hauke-Christian Dittrich/dpa

Für die kommenden Tage erwarten Meteorologen weitere Schneefälle in Norddeutschland. Am Freitag rechnet der Deutsche Wetterdienst (DWD) verbreitet mit Neuschneemengen von 5 bis 10 Zentimetern, regional sollen bis zu 15 Zentimeter möglich sein. Einige Kreisverwaltungen verweisen darauf, dass trotz eines pausenlosen Einsatzes der Räumdienste die Schulbeförderung mit Bussen nicht sichergestellt werden könne – daher falle der Präsenzunterricht aus.

Bereits Donnerstag teilweise kein Unterricht

Bereits am Donnerstag blieben deshalb vor allem im Nordwesten des Bundeslandes viele Schulen geschlossen. Für Freitag gilt das nun auch in zahlreichen Landkreisen im restlichen Teil des Bundeslandes. Auch in den Stadtstaaten Bremen und Hamburg bleiben die Schulen dicht. Teilweise werden jedoch Notbetreuungen oder Distanzunterricht angeboten.

In Niedersachsen treffen die Landkreise und kreisfreien Städte die Entscheidung, ob der Unterricht witterungsbedingt ganz oder in Teilen ausfällt. Um das aktuelle Wetter zu berücksichtigen, passiert das laut Kultusministerium meist am Vorabend oder am frühen Morgen des Schultags. Eine Vorgabe des Landes, bis wann die Schulen und Kommunen die Entscheidung mitteilen sollen, gibt es nicht.

Schule im Kreis Stade fällt aus

Der Winter hat den Kreis Stade im Griff. Von Freitag, 7 Uhr, bis Samstag, 7 Uhr, warnt der Deutsche Wetterdienst (DWD) vor „starker Schneeverwehung“ aufgrund der Neuschneemenge. Verbreitet könne es glatt werden. Der Landkreis Stade hat deshalb entschieden, dass der Unterricht am 9. Januar ausfällt.

Die Schulen stellen den Angaben nach eine Betreuung für diejenigen Schülerinnen und Schüler sicher, die nicht zu Hause bleiben können und deswegen zur Schule kommen.

In den Berufsbildenden Schulen Stade II und III sowie der Berufsbildenden Schule Buxtehude falle nur der Präsenzunterricht aus, Distanzunterricht finde statt.

Die Entscheidung sei vor dem Hintergrund der Fürsorgepflicht gegenüber den Schülerinnen und Schülern und im Gleichklang mit zahlreichen weiteren Landkreisen im Gebiet des ehemaligen Regierungsbezirks Lüneburg getroffen worden, betont Landrat Kai Seefried. In Abstimmung mit den Nahverkehrsbetrieben und der Polizei sei es ratsam, die Schulbusse am Freitag nicht fahren zu lassen.

Lkw droht in Graben zu rutschen

Die Feuerwehr und Polizei aus Buxtehude mussten am Donnerstagmorgen zu einem witterungsbedingten Einsatz ausrücken: Ein Lkw ist auf der Kreisstraße 26 bei Dammhausen von der Straße abgekommen und droht, in den neben der Straße verlaufenden Graben zu rutschen.

Feuerwehr muss den Lkw sichern

Der Lkw-Fahrer war aus Buxtehude kommend in Richtung der A26 gefahren, als er wegen der winterlichen Straßenverhältnisse von der Fahrbahn abkam.

Die Feuerwehr rückte aus und sicherte das Fahrzeug, damit es nicht weiter abrutscht oder gar umkippt. Der Fahrer wurde nicht verletzt.

Der Lkw war am Donnerstagmorgen von der Fahrbahn abgekommen.

Der Lkw war am Donnerstagmorgen von der Fahrbahn abgekommen.

Für die Arbeiten ist die K26 aktuell ab dem Kreisel in Dammhausen voll gesperrt. Es bildeten sich lange Staus in beiden Richtungen, viele Autofahrer drehten bereits wieder um. Wie lange die Bergungsarbeiten und damit die Sperrung andauern, ist nicht bekannt.

Einige „leichte“ Unfälle im Landkreis Stade

Wie Polizeisprecher Rainer Bohmbach auf TAGEBLATT-Nachfrage bestätigte, habe es am Morgen im Kreis Stade mehrere Unfälle aufgrund der winterlichen Verhältnisse gegeben. „Personen sind dabei aber nicht zu Schaden gekommen“, so Bohmbach. Es handele sich dabei um leichte Blechschäden.

Glätteunfall auf der B75

Auch im Kreis Rotenburg ist es aufgrund der Witterung am frühen Donnerstagmorgen zu einem Unfall gekommen.

Wie die Polizeiinspektion Rotenburg mitteilt, befuhr ein 25-jähriger Fahrer eines Mercedes Sprinter gegen 5.35 Uhr die B75 zwischen Scheeßel und Veersebrück, als er auf winterglatter Fahrbahn die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren habe. Der Transporter sei ins Schleudern geraten und schließlich quer auf der Fahrbahn zum Stehen gekommen.

30-jähriger Audi-Fahrer kann nicht mehr ausweichen

Ein entgegenkommender 30-jähriger Audi-Fahrer habe noch versucht, auszuweichen, kollidierte dabei jedoch mit dem Heck des querstehenden Transporters. Infolgedessen sei der Audi von der Fahrbahn abgekommen und im Seitenraum gegen einen Baum geprallt.

Der 30-jährige Audi-Fahrer habe bei dem Aufprall leichte Verletzungen erlitten und wurde durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus eingeliefert. Der Fahrer des Transporters blieb unverletzt.

Für die Dauer der Unfallaufnahme und die Bergungsarbeiten musste die B75 halbseitig gesperrt werden. Die Polizei schätzt den entstandenen Schaden auf rund 25.000 Euro. (sb/tom/vdb/dpa/pm)


Hinweis der Redaktion: Dieser Artikel wird fortlaufend aktualisiert.

Bahnenziehen im Buxtehuder Hallenbad wird bis nächsten Mittwoch nicht möglich sein.

Bahnenziehen im Buxtehuder Hallenbad wird bis nächsten Mittwoch nicht möglich sein. Foto: Archiv

Die Redaktion empfiehlt
Weitere Artikel