Bahnstrecke Bremen-Hamburg nach Brand wieder befahrbar
Nach Angaben eines Metronom-Sprechers wurde bei der Stadt Buchholz eine Oberleitung beschädigt. (Symbolbild) Foto: Julian Stratenschulte/dpa
Böschungsbrand, Oberleitungsschaden und stundenlange Sperrung: Nicht nur für bis zu 600 Reisende im Nothalt wurde die Fahrt zwischen Bremen und Hamburg zur Geduldsprobe.
Buchholz in der Nordheide. Die Bahnstrecke zwischen Bremen und Hamburg ist nach einem Oberleitungsschaden und einem Böschungsbrand wieder befahrbar. Die Züge könnten den betroffenen Streckenabschnitt auf den verbleibenden Gleisen mit reduzierter Geschwindigkeit passieren, teilte die Eisenbahngesellschaft Metronom am Abend mit.
Das Außengleis bleibe weiterhin gesperrt. „Dort befindet sich auch weiterhin der Metronom-Zug, der während der Störung und des Böschungsbrandes geräumt werden musste“, heiß es.
Hohe Verspätungen, Teil- und Zugausfälle auf gesamter Verbindung
Durch die rund dreistündige Streckensperrung kommt es auch in den kommenden Stunden weiterhin zu Verspätungen und einzelnen Teilausfällen bei Fahrten der Linien RE4 und RB41 auf der gesamten Strecke, wie es hieß. Reisende müssten sich daher bis in die späten Abendstunden auf Beeinträchtigungen im Zugverkehr einstellen.
Nach Angaben eines Metronom-Sprechers wurde bei Sprötze – ein Stadtteil der Stadt Buchholz im niedersächsischen Landkreis Harburg – eine Oberleitung beschädigt.
Ein Lokführer eines Metronom-Zuges habe den Schaden wahrgenommen und einen Nothalt ausgelöst. Dabei sei auch eine Rauchentwicklung an der Lokomotive festgestellt worden, die vermutlich durch die beschädigte Oberleitung entstanden sei. Der Zug sei daraufhin geräumt worden. Nach Angaben des Sprechers waren etwa 500 bis 600 Reisende betroffen. Diese sollten mit Bussen weitertransportiert werden.
Feuerwehr ist im Einsatz, um Böschungsbrand zu löschen
Zudem habe es einen Böschungsbrand bei Buchholz in der Nordheide gegeben. Die Feuerwehr sei im Einsatz, um den Brand zu löschen, sagte der Sprecher. Wie die Oberleitungsbeschädigung, die Rauchentwicklung am Zug und der Böschungsbrand genau zusammenhingen, sei noch unklar und müsse geprüft werden.
Fahrgäste wurden gebeten, ihre Reise nach Möglichkeit auf den späteren Abend zu verschieben oder sich über alternative Reisemöglichkeiten zu informieren.