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Sven Timmermann, Trainer des Fußball-Oberligisten Buxtehuder SV, hat eine besondere Verbindung zum kommenden Gegner SV Halstenbek-Rellingen: Mit dem Co-Trainer Matthias Reincke spielte Timmermann zusammen bei Concordia.

Von Jan Bröhan 29.10.2015, 17:41 Uhr

Reincke schaffte es zu den Profis des Hamburger SV, doch sein Asthmamedikament stand auf der Dopingliste, so kam er nur auf vier Erstligaeinsätze. Timmermann und Reincke tauschen sich über die kommenden Gegner in der Fußball-Oberliga aus. Nun muss der Buxtehuder SV am Sonntag (14 Uhr) bei H/R bestehen.

Bestehen ist das richtige Wort. Timmermann ist noch immer fassungslos, was die letzten Leistungen, zuletzt beim 1:6 gegen Victoria, betrifft. Verunsicherung gepaart mit Selbstgefälligkeit hat er beim BSV ausgemacht. Das habe „peinliche Auftritte“ zur Folge. Keine Leidenschaft, kein Kämpfen, kein Kratzen. „Da stimmt dann was nicht“, sagt Timmermann. Gerade gegen klare Favoriten wie Victoria und jetzt Halstenbek-Rellingen müsse „Geilheit“ das alles Bestimmende sein. Doch der BSV habe sich zuletzt immer ergeben. „Da muss sich jeder Spieler hinterfragen“, sagt er. Am heutigen Freitag folgt eine letzte intensive Aufarbeitung und Analyse der fragwürdigen Mannschaftsverfassung. „Wir können in der Oberliga nur bestehen, wenn jeder Einzelne ans Limit und seine Schmerzgrenze geht“, sagt Timmermann.

Ausgerechnet jetzt fehlen dem BSV gegen den spielstarken SV Halstenbek-Rellingen mit Salim Aichaoui und Hasan Ramazanoglu zwei Führungsspieler. Die beiden Einzelhandelskaufmänner sind am verkaufsoffenen Sonntag eingespannt. (jan)

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