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Im Stader Bahnhof entsteht ein Café

Das mittelständische Bäckerei-Unternehmen von Allwörden richtet seine Filialen stilbewusst ein – wie links die Filiale Holzstraße mit Jessica Peth, Katharina Martens und Monique Pilz. In den nächsten Wochen entsteht im Stader Bahnhof ein we

Das mittelständische Bäckerei-Unternehmen von Allwörden richtet seine Filialen stilbewusst ein – wie links die Filiale Holzstraße mit Jessica Peth, Katharina Martens und Monique Pilz. In den nächsten Wochen entsteht im Stader Bahnhof ein we

Das neue Café der Bäckerei von Allwörden im Stader Bahnhof nimmt in den nächsten Tagen Formen an.

Von Wilfried Stief Montag, 10.04.2017, 18:10 Uhr

Dann machen Handwerker aus den noch kahlen Räumen einen gastlichen Ort mit Tischen und Stühlen und einem großen Verkaufstresen. Ein genaues Eröffnungsdatum steht noch nicht fest, aber Bezirksleiter Andreas Aden geht von Ende April aus.

Damit kommt Bewegung in die lange leerstehende ehemalige Bahnhofsgaststätte. Vor allem Pendler, die täglich unterwegs sind, fragten sich schon seit geraumer Zeit, wann etwas Entscheidendes passiert. Das ist nun der Fall.

Bezirksleiter Aden hat den Überblick. Über 20 Filialen südlich der Elbe betreut er für das mittelständische Unternehmen von Allwörden, das seinen Sitz in Mölln hat. Seit Monaten steht er mit der Bahn in Verhandlungen, um das neueste Allwörden-Projekt in Stade umzusetzen. Bislang ist der Bäcker an zwei Orten in Stade zu finden: bei Kaufland und in der Holzstraße.

Es gibt mehrere Allwörden-Filialen in Bahnhöfen. Weil das Unternehmen auf eine stilbewusste Optik bei der Einrichtung setzt, würden sich die Gäste gerne dort aufhalten, sagt Bezirksleiter Aden. Dass kein Alkohol ausgeschenkt wird, zeigt auch, an wen sich das Angebot richtet. An Pendler, die einen Snack oder einen Kaffee mit auf den Weg nehmen wollen. An Bahnreisende, die noch warten müssen und an Stader, die am Fenster Platz nehmen, um auf den Burggraben zu schauen. Das ist möglich, weil vor den Fenstern mit einem Podest eine erhöhte Ebene aufgebaut wurde.

Die Mitarbeiter der neuen Filiale stehen bereits in den Startlöchern, erläutert Andreas Aden. Wenn der Verkaufsbereich einge- richtet ist und die technischen Geräte, die zu einem Bäckereibetrieb gehören, aufgebaut sind, müsse noch die Endabnahme durch die Bahn erfolgen, erklärt Aden den Ablauf. Wenn das geschehen ist und die Bahn grünes Licht gibt, kann das Café eröffnen. „Wir wollen schnellstmöglich rein“, lautet die Devise laut Bezirksleiter Aden.

Zehn Beschäftigte halten künftig den Betrieb im neuen Bahnhofscafé am Laufen. Geöffnet werden soll frühmorgens, wenn die Menschen zur Arbeit fahren. Tagsüber geht dann der normale Café-Betrieb vonstatten. Bis in den Abend hinein soll geöffnet sein. Aber auch das hängt noch von der Feinabstimmung mit der Bahn als Vermieter der Räume ab. Denkbar ist, dass die Öffnungszeiten des gegenüberliegenden Bahnhofkiosks übernommen werden.

Von Allwörden ist ein Bäckereiunternehmen mit 250 Filialen in Norddeutschland. Auch in Himmelpforten und Buxtehude.

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