TLinke: Clemens Ultsch und Helge Winnat wollen Bürgermeister werden
Clemens Ultsch und Helge Winnat wollen Bürgermeister in Buxtehude und Nordkehdingen werden. Foto: Wisser/privat
Die Linkspartei setzt bei der Kommunalwahl auf frische Gesichter und erfahrene Kräfte. In Stade stellt sie ihre Liste und den Bürgermeisterkandidaten am Dienstag auf.
Landkreis. Die Linkspartei tritt bei der Kommunalwahl am 13. September 2026 mit drei Kandidaten für hauptamtliche Bürgermeisterposten an. Clemens Ultsch bewirbt sich, wie bereits bekannt, in Buxtehude. Neu ist die Kandidatur in Nordkehdingen, wo die Partei Helge Winnat ins Rennen schickt. Die Linke will den Wählern in der Gemeinde eine progressive Alternative bieten, so die Partei. Die Basisorganisation Stade wird ihre Liste für den Rat der Hansestadt Stade und die Bürgermeisterwahl am Dienstag, 2. Juni, aufstellen. Der Bürgermeisterkandidat ist noch nicht bekannt.
Helge Winnat (Die Linke) will Bürgermeister in Nordkehdingen werden. Foto: privat
In Buxtehude hat Die Linke ihre Aufstellungsversammlungen abgehalten. Der Ortsverband Buxtehude, die Basisorganisation Fredenbeck und die Kreisversammlung haben ihre Listen für die Kommunalwahl beschlossen.
Betriebsrat will Buxtehuder Bürgermeister werden

Der Kreistagsabgeordnete und Buxtehuder Ratsherr Clemens Ultsch will Buxtehuder Bürgermeister werden. Foto: Wisser
Clemens Ultsch, Kreisvorsitzender der Linken, wurde im November 2025 von der Linksfraktion im Buxtehuder Rat als möglicher Bürgermeisterkandidat vorgeschlagen. Er sieht sich als progressive Stimme für die Bürger in Buxtehude.
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„Es ist wichtig, dass jemand die Sorgen der Durchschnittsmenschen in dieser Stadt ernst nimmt“, sagt Ultsch. Beruflich vertritt er als freigestellter Betriebsrat seine Kollegen bei der Commerzbank und engagiert sich bundesweit bei der Gewerkschaft Verdi.

Ana Waack kandidiert für den Rat der Stadt Buxtehude. Foto: privat
Ultsch führt im Wahlbereich 1 in Buxtehude die Liste an, gefolgt von Ana Waack und Phil-Marvin Ziethmann. Im Wahlbereich 2 kandidieren Anja Löwe, Philipp Heyhusen und Lucas von Hacht auf den vorderen Plätzen in Buxtehude.
Zwei „Überläufer“ treten in Horneburg an
Mit Carsten Dittmer und Holger Manssen sind zwei ehemalige Mitglieder der Satirepartei Die Partei zur Linken gewechselt. Ultsch hat diesen Weg ebenfalls genommen. Dittmer, seit den 1990er Jahren politisch in Horneburg aktiv, gilt als Verstärkung für eine sozial gerechte Politik im Landkreis Stade.

Carsten Dittmer ist von der Satirepartei Die Partei zur Linken gewechselt und tritt in Horneburg an. Foto: privat
Er führt die Liste für die Samtgemeinde Horneburg an, gefolgt von Tobias Barvels und Thies Ole Dittmer. Holger Manssen, Thies Ole Dittmer, Dennis Döring und Carsten Dittmer kandidieren für den Horneburger Fleckenrat. Barvels bewirbt sich zudem um einen Sitz im Gemeinderat Nottensdorf.

Alexander Laporte ist der einzige Bewerber der Linkspartei in der Samtgemeinde Fredenbeck. Foto: privat
In Fredenbeck schickt die Linke Alexander Laporte für den Samtgemeinderat und den Rat in Deinste ins Rennen. In der Samtgemeinde Oldendorf-Himmelpforten tritt Kitty Schulz für den Samtgemeinderat und den Gemeinderat Himmelpforten an. In Nordkehdingen führt Bürgermeisterkandidat Helge Winnat die Liste für den Gemeinderat an, gefolgt von Dean Höft und Sandra Hilpert.
Tanja Wilhelm führt die Stader Kreistagsliste an
Für den Kreistag setzt die Linke in den fünf Wahlbereichen auf bewährte Kräfte. In Wahlbereich 2 (Stade) steht die Kreistagsabgeordnete Tanja Wilhelm an der Spitze. In Wahlbereich 3 (Buxtehude) führt Clemens Ultsch die Liste an.

Tanja Wilhelm tritt für den Kreistag an. Foto: privat
Dean Höft ist Spitzenkandidat in Wahlbereich 1 (Drochtersen/Nordkehdingen/Samtgemeinde Oldendorf-Himmelpforten). Alexander Laporte steht in Wahlbereich 4 (Samtgemeinden Apensen, Fredenbeck, Harsefeld) auf Platz eins. Carsten Dittmer führt die Liste in Wahlbereich 5 (Gemeinde Jork, Samtgemeinden Horneburg und Lühe) an.
„Mit einer starken Mischung aus erfahrenen Genossen und dem Mut vieler Erstkandidaten können wir die soziale Politik im Landkreis Stade auf ein neues Niveau heben“, sagt Clemens Ultsch.
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