Der Möbel-Discounter Poco kommt nach Stade. Das ist seit längerem bekannt. Seit kurzem ist das auch unzweifelhaft zu sehen. So wird am ehemaligen Max-Bahr-Markt am Haddorfer Grenzweg bereits seit diesem Monat fleißig gewerkelt und das Gebäude auf Poco getrimmt.
Die ersten Banner sind aufgehängt, nach Personal in Voll- und Teilzeit wird gesucht. Im Herbst ist die Eröffnung geplant, einen genauen Termin gibt es noch nicht. Bis dahin beherrschen die Handwerker die Szenerie. So muss die Haustechnik auf den neuesten Stand gebracht werden. 5200 Quadratmeter Verkaufsfläche sind vorgesehen, dazu gesellen sich ein Sozialtrakt für die Mitarbeiter und Büros. Direkt vor Ort wird ein 350 Quadratmeter großes Hauslager eingerichtet. Die Fassade erhält das typische Poco-Gesicht in knalligem Gelb-Rot.
Im Inneren soll es einen bunten Mix geben rund um das Thema Einrichtung: Möbel und Küchen, Haushaltswaren und Heimtextilien, Bodenbeläge sowie Geschenk- und Elektroartikel. Gleich ums Eck, in der Straße Am Lohberg auf der anderen Seite der Bundesstraße 73, wird derzeit das große Außenlager hochgezogen. Nach einem passenden Platz hatte Poco lange gesucht. Die Ansiedlung des Möbelmarktes in Stade war dadurch verzögert worden.
{picture1}
Zwischen Aldi-Markt und Futterhaus entsteht eine Halle, die 4500 Quadratmeter Fläche bereitstellen soll. Für den Juli wird die erste Ware erwartet, die hier eingelagert und später von den Kunden abgeholt werden kann. Poco betreibt in Deutschland 120 Märkte mit 8000 Mitarbeitern, der Jahresumsatz beträgt 1,6 Milliarden Euro.