A7-Unfall sorgt schon am Freitag für Riesenstau
Wegen des Unfalls bildete sich auf der A7 bereits am Freitagnachmittag ein gewaltiger Stau. (Symbolfoto) Foto: Frank Molter/dpa
Eine Karambolage bei Schnelsen behindert den Verkehr. Am Abend soll dann die A1 gesperrt werden, dann müssen alle durch den Elbtunnel der A7.
Hamburg. Auf der Autobahn 7 hat es in Richtung Süden nahe der Anschlussstelle Schnelsen einen Unfall mit zwei Autos und einem Lastwagen gegeben. Zunächst wurden sieben Menschen auf Verletzungen untersucht, jedoch stellte sich heraus, dass lediglich eine Person durch den Unfall leicht verletzt wurde, wie ein Sprecher der Polizei mitteilt.
Zu Beginn des Unfalls war von vier beteiligten Fahrzeugen und mehreren Verletzten die Rede gewesen. Wie es zu dem Unfall am Freitagnachmittag kam, sei nach wie vor unklar.
Die Autobahn war zwischenzeitlich voll gesperrt, was einen Stau von 20 Kilometern ab Henstedt-Ulzburg (Kreis Segeberg) verursachte. Inzwischen ist die Strecke wieder frei.
Somit konnte ein Verkehrschaos gerade noch verhindert werden, denn bereits ab 21 Uhr wird die A1 Bremen-Lübeck zwischen dem Dreieck Norderelbe und dem Kreuz Hamburg-Ost voll gesperrt, wie die Autobahn GmbH Nord mitteilte. Der überregionale Verkehr wird daher über die inzwischen wieder freigegebene A7 umgeleitet. Der ADAC Hansa empfiehlt, die Hansestadt am besten großräumig zu umfahren.
Hier wird es rund um Hamburg eng
Autobahn 7: Dort ist eine starke Verkehrsbelastung zu erwarten. Speziell am Samstag bis in den Nachmittag hinein fahren viele Dänemark-Urlauber zum klassischen Bettenwechsel auf der Autobahn, die durch den Elbtunnel und mitten durch Hamburg führt. Reisende, die bereits am Freitagnachmittag starten, treffen dann auf den starken Pendlerverkehr, sodass sie mit Staus rechnen müssen, warnt der ADAC.
Autobahn 1: „Hier verschärfen Baustellen das Staugeschehen erheblich“, erläuterte der ADAC. Die A1 sei wegen Sanierungsarbeiten an der Norderelbbrücke zwischen dem Dreieck Norderelbe und dem Kreuz Hamburg-Ost von Freitagabend (9. Oktober) um 21 Uhr bis Montagmorgen (12. Oktober) um 10 Uhr voll gesperrt. Das bedeutet, dass der gesamte Verkehr durch den Elbtunnel über die A7 geführt wird.
Eine ursprünglich angekündigte Sperrung der S-Bahnstrecke über die Elbe wurde kurzfristig zurückgenommen. Nur noch von 1 bis 6 Uhr in der Nacht zum Samstag werde auf der Strecke gebaut, teilte die Verkehrsbehörde mit.
Innenstadt: Wegen eines Wasserrohrbruchs ist momentan auch die Amsinckstraße gesperrt, sodass der innerstädtische Verkehr nicht wie gewohnt dort entlang fließen kann, sondern über den Heidenkampsweg. Auch das werde zu erheblichen Staus führen, hieß es.
Autobahn 24: Diese Autobahn ist zwischen Horn und Jenfeld wegen Vorbereitungsarbeiten für eine Baustelle am Wochenende nur einspurig befahrbar. Vom Montag (12. Oktober) an ist sie an dieser Stelle erst in Richtung Berlin voll gesperrt, vom Samstag an (17. Oktober) dann auch in Richtung City.
Der ADAC Hansa empfiehlt daher, die Hauptreisezeiten möglichst zu meiden und sehr früh am Morgen oder erst am späten Abend zu starten.
Wer am Freitag oder Samstag unterwegs sein müsse und die Autobahnen nicht meiden könne, sollte zusätzliche Zeit einplanen sowie vor Fahrtbeginn die aktuelle Verkehrslage prüfen, sagte der Sprecher des ADAC Hansa, Christof Tietgen. Ausreichend Getränke, Snacks, Ladekabel und Beschäftigungsmöglichkeiten für Kinder gehörten ebenfalls ins Auto.
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