TVon Burweg bis Oldendorf: So sehen die Gemeinderäte aus
In der Samtgemeinde Oldendorf-Himmelpforten machten die Wählerinnen und Wähler in acht Orten ihr Kreuz auf nur einer Liste für die Gemeinderatswahl. Foto: Gollnow/dpa
Acht weitere Gemeinderäte wurden in der Samtgemeinde Oldendorf-Himmelpforten neu besetzt, die eine Gemeinsamkeit haben: Hier zählen nicht die Parteien. Wer gewählt wurde:
Oldendorf-Himmelpforten. Es hat sich in den kleineren Räten bewährt: Auch in Oldendorf und Heinbockel - bis auf eine Ausnahme - kandidierten die Bewerber auf gemeinsamen Listen.
Burweg: Bürgermeister Matthias Wolff erhält die meisten Stimmen (267), gefolgt von Katrin Ratzke (193). Gewählt wurden auch Heiko Meyer (184), Wolfgang Dipper (183), Tim Borchers (173), Ulrike Horeis-Mahler (144), Thorben Hildebrandt (135), Sebastian Steiner (134), Stefan Kröncke (85), Maik Gerdts (83) und Timo Horwege (64).
Piotr Brunckhorst bekommt über 20 Prozent
Düdenbüttel: Er hatte angekündigt, dass er bereit wäre, die Nachfolge von Bürgermeister Klaus-Peter Borchers-Saß anzutreten. Dass sie ihm das zutrauen, zeigten die Wählerinnen und Wähler bei ihrer Stimmabgabe: Piotr Brunckhorst erhielt über 20 Prozent der Stimmen (337). In den mit vielen neuen Gesichtern besetzten Rat zogen außerdem ein: Jens Borchers-Saß (158), Nico Schlichtmann (144), Ralf Vollmers (111), Steffi Bösch (95), Lukas Hagenah (91), Nadine Rathjens (88), Edgar Erhorn (87), Heike Deede (75), Melanie Buuck (69) und Mareike Meier (63).
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Engelschoff: Auch Engelschoff wird einen neuen Ratsvorsitzenden brauchen, weil Bürgermeister Sven Frisch nicht wieder angetreten ist. Carsten Raap hatte seinen Hut in den Ring geworfen - und wurde mit dem Vertrauen belohnt: Mit 273 Stimmen bekam er mit Abstand von allen Kandidierenden die meisten. Mit ihm im neuen Gemeinderat werden Malte Stüven (170), Ulf Jungclaus (140), Christina Hirrschoff (129), Mathias Romund (126), Bernd Göhlich (107), Holger Wolter (105), Michele Braack (99) und Dirk Beckmann (45) arbeiten.
Hinck und Doerksen genießen Vertrauen
Estorf: Elf Sitze waren im Gemeinderat Estorf zu vergeben. Der amtierende Bürgermeister Werner Hinck kratzt ebenfalls bei seinem Stimmenanteil an den 20 Prozent (449). Mit Abstand folgen die gewählten Ratsmitglieder Nicole Dahling (316), Alina Martens (295), Jean Yves Bolzonello (213), Andreas Rausche (202), Ingo Hemp (179), Joachim Bardenhagen (172), Rolf Peters (138), Volker Burfeindt (128), Tyson Niedostatek (125), Knuth Große-Kraeft (55).
Großenwörden: Mit über 31 Prozent der Stimmen (290) gab es für den amtierenden Bürgermeister Martin Doerksen von den Wählerinnen und Wählern in Großenwörden einen dicken Vertrauensbeweis. Gewählt wurden auch Johannes Wassermann (104), Meike Heinsohn (98), Maik Dohrmann (90), Katrin Dreyer (75), Malte Petersen (74) und Constantin Schilling (67).
Ausnahme: Ein Kandidat auf der SPD-Liste
Heinbockel: Elf Sitze waren im neuen Rat zu vergeben. Zehn fallen an die Bürgerliste mit Bürgermeisterkandidat Hans Jürgen Pape an der Spitze (417), Oliver Schulze (209), Jost Offermann (207), Gerda Bincke-Oellrich (171), Jürgen Klinger (142), Stefan Kaminsky (136), Maximilian Wolfgang Heidemann (123), Benny Dammann (121), Stefan Mathiesen (109) und Werner Levens (83). Helmut Wintjen zieht für die SPD in den Rat ein (76 Stimmen).
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Kranenburg: Kranenburgs Bürgermeisterin Margitta Bertram genießt Vertrauen: 320 Stimmen bekam sie aus Kranenburg und Brobergen. Zum Gemeinderat gehören künftig auch Marisa Buck (169), Jan Tiedemann (160), Henrik Plate (154), Christian Meier (134), Andre Hudaff (120), Karl-Heinz Waller (116), Meta Peters (87) und Ludger Steltenpohl (76).
Oldendorf: Die Liste Oldendorf ist ein Novum. Bei der ersten Wahl mit einer gemeinsamen Liste räumten drei ab: Martina Tiedemann (590), Jenny Schlichtmann (503) und Fabian Dede (444). Anja Helmke (372), Holger Pankau (325), Oliver Schewe (229), Daniel Meyer (226), Ernst Ryll (222), Imke Kröger (211), Matthias Tiedemann (200), Thorsten Wilkens (199), Sophia Ikpoh (169) und Simon Lütjen (165) wurden direkt gewählt. Zwischen Alexander Krey (145) und Harald Rathmann (145) muss das Los entscheiden, wer das letzte Direktmandat bekommt. Der jeweils andere bekommt dann aber ohnehin das Mandat über die Liste. Sicher im Rat sind damit beide.
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