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Waldbrände bei Athen: Die Schadenserhebung beginnt

Urlaubsparadies abgebrannt: Schätzungsweise 10.000 Einwohner und Urlauber mussten die Region wegen der Brände verlassen.

Urlaubsparadies abgebrannt: Schätzungsweise 10.000 Einwohner und Urlauber mussten die Region wegen der Brände verlassen. Foto: Petros Giannakouris/AP/dpa

Noch glüht und raucht es in einer großen Region westlich von Griechenlands Hauptstadt Athen, die Waldbrandgefahr bleibt sehr hoch. Langsam werden die gewaltigen Schäden sichtbar.

Von dpa 05.08.2026, 09:20 Uhr
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Athen. Die großen Waldbrände westlich von Athen sind unter Kontrolle, aber längst noch nicht vollständig gelöscht. Weiterhin bekämpft die Feuerwehr sowohl am Boden als auch aus der Luft rauchende Glutherde und neu entflammende Kleinbrände, wie der Sender ERTNews zeigte. Hilfreich ist das Wetter - es gibt kaum Wind. Derweil können die Menschen in manche Orte zurückkehren. Die Schäden an Besitz und Natur sind bislang kaum zu überblicken.

Der konservative Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis hat schnelle Hilfe zugesagt und für den späten Vormittag eine Krisensitzung einberufen. Dort sollen verschiedene Maßnahmen beraten und auf den Weg gebracht werden, unter anderem die zügige Begutachtung der rund 100 verbrannten Häuser. Diese befinden sich vor allem im Küstenort Porto Germeno. Es geht um Vorbereitungen für den Beginn des Wiederaufbaus. 

Diskutiert wird auch ein Zuschuss für eine vorübergehende Unterkunft zur Unterstützung der Menschen, die ihr Heim verloren haben. Für Landwirte, Betriebe und Anlagen gibt es gesonderte Hilfen. 

Umweltschäden sind kaum abzusehen

Kaum abzusehen sind hingegen die Umweltschäden. Es sind nicht nur die rund 80 Quadratkilometer Wald, Buschland sowie landwirtschaftliche Flächen, die den aktuellen Bränden zum Opfer fielen. In den vergangenen zehn Jahren verbrannten in der Region Attika rund um die Hauptstadt Athen rund 200 Quadratkilometer Wald - das entspricht 42 Prozent der vorhandenen Waldfläche der Region, wie die Zeitung „Naftemporiki“ schreibt.

Immer noch schwelt es am und im Boden  - die Feuerwehr gibt bisher keine Entwarnung.

Immer noch schwelt es am und im Boden - die Feuerwehr gibt bisher keine Entwarnung. Foto: Socrates Baltagiannis/dpa

Es herrscht Entsetzen über die Zerstörungskraft des Feuers, hier im Ort Porto Germeno.

Es herrscht Entsetzen über die Zerstörungskraft des Feuers, hier im Ort Porto Germeno. Foto: Petros Giannakouris/AP/dpa

Noch steht nicht genau fest, wie viel Fläche verbrannt ist - es könnten bis zu 200 Quadratkilometer sein.

Noch steht nicht genau fest, wie viel Fläche verbrannt ist - es könnten bis zu 200 Quadratkilometer sein. Foto: Petros Giannakouris/AP/dpa

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