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Handball-Bundesliga

TZuschauerrekord in der Bundesliga – So viele Fans sahen die BSV-Spiele

1500 Zuschauer passen in die Halle Nord in Buxtehude.

1500 Zuschauer passen in die Halle Nord in Buxtehude. Foto: Jan Iso Jürgens

Die Saison ist vorbei - und die Frauen-Bundesliga kann erneut eine Bestmarke vermelden. Auch der Buxtehuder SV konnte seine Zuschauerzahlen deutlich steigern.

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Von Tim Scholz
Donnerstag, 11.06.2026, 05:45 Uhr

Buxtehude. Eine spannende Bundesliga-Saison ist vorbei. Mit dem Sieg des SV Union Halle-Neustadt in der Relegation gegen die Füchse Berlin und dem damit einhergehenden Klassenerhalt ist auch die letzte Entscheidung gefallen. Deutscher Meister wurde erstmals die HSG Blomberg-Lippe. Der Buxtehuder SV wurde Tabellensiebter.

Die Handball Bundesliga Frauen (HBF) zog ein positives Fazit, was aber nicht nur sportliche Gründe hatte. Wie aus einer Mitteilung hervorgeht, überflügelte die Liga mit 1367 Zuschauern pro Spiel den in der Vorsaison aufgestellten Rekordschnitt - damals waren es 1244 Zuschauer pro Spiel. Somit verbuchte die Liga einen Zuwachs von rund zehn Prozent.

Steile Entwicklung in Blomberg und Dortmund

„Wir freuen uns sehr, dass wir die positive Entwicklung aus der Vorsaison weiter fortsetzen können“, sagte HBF-Geschäftsführer Christoph Wendt. „Es ist ein gutes Zeichen, dass wir bei vielen Vereinen ein deutliches Wachstum sehen können.“

Insgesamt konnten sechs der elf Erstligisten ihren Zuschauerschnitt um einen zweistelligen Prozentsatz steigern. Am steilsten zeigt die Kurve bei den beiden Meisterschaftsfinalisten Blomberg und Dortmund nach oben.

1289 Zuschauer pro Spiel entsprechen bei der HSG einem Zuwachs von etwa 55 Prozent, während der BVB mit 1071 Fans pro Partie seine Zahlen um 35 Prozent verbessern konnte.

So viele Fans kamen in die Halle Nord

Auch der Buxtehuder SV steigerte sich um rund 31 Prozent. Im Schnitt kamen 1303 Zuschauer pro Spiel in die neue Halle Nord, die Platz für 1500 Fans bietet.

An der Spitze der Zuschauertabelle stehen weiterhin der VfL Oldenburg (2055 Zuschauer pro Spiel) und Frisch Auf Göppingen (2050), die als einzige Teams die 2000er-Marke knacken konnten. Zehn der elf Erstligisten können einen vierstelligen Zuschauerschnitt aufweisen, im Vorjahr lag diese Zahl noch bei acht. „Wir wollen nun an diese Entwicklung weiter anknüpfen“, sagte Wendt. (bt/tim)

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