TGroßeinsatz am Dienstagabend: Lagerhalle in Stadermoor in Flammen
Ungefähr 100 Feuerwehrleute rückten zu dem Feuer in Stadermoor aus. Foto: Vasel
Großalarm: In Stadermoor brennt eine Lagerhalle auf einem landwirtschaftlichen Betrieb. Mehr als 100 Feuerwehrleute rücken am Dienstag gegen 20.50 Uhr aus.
Stadermoor. Die Feuerwehr- und Rettungsleitstelle in Stade-Wiepenkathen alarmierte die Ortsfeuerwehren aus Stade, Hammah, Groß Sterneberg sowie Bützfleth. Die Löschgruppe Bützflethermoor war mit dem Löschgruppenfahrzeug (LF10) schnell vor Ort. Im Tank: 2000 Liter.
Löschangriff in der Lagerhalle. Foto: Feuerwehr/Bube
Die Feuerwehrleute starteten laut Feuerwehrsprecher Erwin Bube umgehend einen Löschangriff - auf der Giebelseite. Dadurch hätten sie Schlimmeres verhindert.
Rauchsäule kilometerweit zu sehen
„Beim Eintreffen der Feuerwehr schlugen Flammen aus der Lagerhalle eines landwirtschaftlichen Betriebs in Stadermoor“, sagt Feuerwehrsprecher Stefan Braun. Die Rauchsäule war kilometerweit zu sehen. Die Kreisstraße K27 musste voll gesperrt werden. Die Feuerwehrleute verlegten einige 100 Meter Schlauch, um die Löschwasserversorgung zu sichern.

Flammen schlagen aus der Halle. Foto: Feuerwehr/Bube
Reservekräfte gingen auf der K27 in Stellung. Unter Atemschutz rückte die Feuerwehr vor. Zum Einsatz kamen auch die beiden Drehleitern aus Stade.
Maschinen aus der Halle gerettet
Vor dem Eintreffen der Feuerwehren konnte die Familie noch landwirtschaftliche Maschinen aus der brennenden Halle in Sicherheit bringen.
Auf dem Dach der vor drei Jahren errichteten Halle gibt es eine PV-Anlage. Ein Elektriker trennte diese gegen 22 Uhr vom Netz. Vier Fachberater des neuen Fachzugs Energie der Kreisfeuerwehr um Zugführer Jens Westphal waren vor Ort.
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Den Einsatzkräften gelang es schließlich, das Feuer unter Kontrolle zu bringen. Letzte Glutnester wurden bekämpft, mit der Wärmebildkamera suchten Feuerwehrleute die Halle ab.

Die Feuerwehrleute aus Bützflethermoor waren als erste Einheit mit ihrem LF10 vor Ort. Foto: Vasel
Das Feuer hatte sich offenbar auch unter der PV-Anlage durch das Dach und die Wand gefressen. Teile der Dach-Konstruktion barsten oder schmolzen aufgrund der Hitze.

Die Feuerwehr konnte den Brand schnell unter Kontrolle bringen. Foto: Vasel
Die Feuerwehr meldete um 21.48 Uhr: Feuer aus. Polizei und Feuerwehr schätzen den Schaden auf 70.000 Euro - sofern die PV-Anlage nicht beschädigt worden ist. Die Brandursache ist noch offen. Tatortermittler haben noch vor Ort die ersten Ermittlungen aufgenommen. Genaue Ergebnisse werden erst nach Recherchen der Brandexperten der Polizeiinspektion Stade erwartet, die in den kommenden Tagen anlaufen sollen.

Stader Drehleiter im Einsatz. Foto: Vasel
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