Israel will, dass Ärzte ohne Grenzen den Gazastreifen bis Ende Februar verlässt. Hintergrund ist ein Streit um neue Registrierungsauflagen für Hilfsorganisationen.
Der seit fast einem Jahr andauernde blutige Machtkampf im Sudan hat schwere Zerstörungen angerichtet. Hunger droht - doch viele hilfsbedürftige Menschen können nicht erreicht werden.
Über 180 Mitarbeiter von Hilfsorganisationen sind seit Beginn des Gaza-Krieges ums Leben gekommen. Der Gazastreifen gilt für viele als der derzeit schlimmste Konflikt - und alles sei politisch zugelassen.
Die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen warnt vor einem Zusammenbruch der medizinischen Versorgung von Menschen im Gazastreifen. „Das ganze System bricht zusammen“, so Generaldirektorin Nicolai.
Infolge des israelischen Beschusses ist im Gaza-Streifen offenbar nur noch ein einziges Krankenhaus in Betrieb. Die größte Klinik hat demnach ihren Betrieb eingestellt, Personal ist kaum noch vor Ort.
Zufahrtsstraßen sind weggeschwemmt, Brücken unter Schlammmassen begraben: Wie Rettungsteams in Libyen zu noch Überlebenden kommen, ist nur schwer vorstellbar. Vielerorts herrscht Chaos und Verwirrung.