E-Scooter-Wahnsinn: Fahrt auf A7, Mutter stürzt mit Kleinkind (2)
Polizisten entdeckten den Mann tatsächlich auf der Autobahn. (Symbolbild) Foto: picture alliance/dpa
Es vergeht kein Tag ohne bemerkenswerte E-Scooter-Meldungen: Zwei Vorfälle in Lüneburg und auf der Autobahn stechen jetzt noch hervor.
In der Lüneburger Fußgängerzone haben sich am Dienstag eine junge Mutter und ihr zwei Jahre altes Kind bei einem Sturz mit dem E-Scooter verletzt. Die 18-jährige hatte das Kleinkind verbotenerweise mitgenommen auf dem Roller. Sie sei ohne Fremdeinwirkung gestürzt.
Doch damit nicht genug: Der E-Scooter war auch nicht rechtmäßig versichert.
Die Mutter erlitt eine Schürfwunde; das Kind eine Beule am Kopf, so die Polizei in einer Mitteilung. Das zweijährige Kleinkind sei vorsorglich mit einem Rettungswagen in eine Klinik gebracht worden. Die Polizei hat entsprechende Ordnungswidrigkeiten eingeleitet, auch ein Strafverfahren sei anhängig.
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25-Jähriger fährt mit E-Scooter auf A7
Mit einem E-Scooter über die Autobahn ist in der Nacht ein 25-Jähriger gefahren. Der Mann war im Bereich Hildesheim auf der Autobahn 7 unterwegs, wie die Polizei mitteilte. Die Polizei stoppte den Mann, auf dem rechten Fahrstreifen fahrend, nachdem andere Verkehrsteilnehmer den Notruf gewählt hatten.
Der 25-Jährige hatte den Angaben nach 1,32 Promille Alkohol im Blut und stand auch unter Einfluss von Cannabis. Bei dem E-Scooter handelte es sich demnach um ein Leihfahrzeug, das der Mann allerdings nicht gebucht hatte. Er nutzte es stattdessen als Tretroller. Vorübergehend wurde der Mann von der Polizei festgenommen und später wieder auf freien Fuß gesetzt. Gegen ihn wird nun unter anderem wegen Diebstahls ermittelt. (dpa/tmn)
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