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Wohnprojekt

Tiny-Haus-Siedlung in Gräpel: Genossenschaft soll Bewohner verbinden

Rudolf Mundt plant seine Siedlung mit Kleinsthäusern am Ortsrand von Gräpel.

Rudolf Mundt plant seine Siedlung mit Kleinsthäusern am Ortsrand von Gräpel. Foto: Pueblo Gräpel

Jeder kann für sich sein, aber keiner ist allein: Eine Genossenschaft soll die Bewohner im Pueblo Gräpel verbinden. Sechzehn Häuschen und ein Gemeinschaftshaus sind geplant.

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Von Grit Klempow
28.08.2026, 16:50 Uhr
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Gräpel. Rudolf Mundt macht den nächsten Schritt auf dem Weg zu einer Tiny-Haus-Siedlung in Gräpel. Das Projekt plant er seit etwa zwei Jahren. Jetzt gibt es eine Infoveranstaltung in Gräpel dazu. Es geht um eine Wohngenossenschaft.

Rudolf Mundt und Uwe Lohmann sind Vorstand vom „Pueblo Gräpel“. Das ist die Idee dahinter: Das Leben im Kleinwohnhaus soll mehrere Aspekte gleichzeitig erfüllen. Den Wunsch, den Wohnraum auf die Fläche zu reduzieren, die wirklich gebraucht wird. „Dabei spielen einerseits Kosten eine Rolle, andererseits aber auch der Wunsch nach mehr Freizeit, statt Dinge zu pflegen, die einfach so nicht (mehr) gebraucht werden“, beschreibt der Vorstand.

Soziale Kontakte und Rückzugsmöglichkeiten

Die soziale Komponente kommt dazu: Die 16 Kleinwohnhäuser sollen in Gräpel als kleine Siedlung rund um ein Gemeinschaftsgebäude gebaut werden. Das kommt dem Wunsch nach sozialen Kontakten, Austausch und Zugehörigkeit entgegen - und soll vor Isolation oder gar Vereinsamung schützen.

Die Vision des Vorstands: „Im Pueblo bringen wir Menschen zusammen, die noch einmal einen Neuanfang wagen möchten, und Teil einer starken Gemeinschaft in Eigenverantwortung werden möchten.“ Das Motto lautet „Jeder hilft Jedem“.

Das eigene kleine Haus im Pueblo Gräpel, biete einen Raum, um sich zurückzuziehen und doch die Möglichkeit der Teilhabe am gemeinschaftlichen Leben.

Gemeinschaftshaus mit Gästezimmern

Das Gemeinschaftshaus diene als Treffpunkt der Genossenschaft und für Begegnung. Es soll im Obergeschoss auch Gästezimmer bieten. Haustiere und eigene Möbel im Haus seien willkommen.

Die Häuser sollen nach dem Wohnungseigentumsgesetz geteilt werden und verfügen über Grundstücksteile zur Sondernutzung sowie zur gemeinschaftlichen Nutzung. Die Häuser sind jeweils 45 Quadratmeter groß.

Wer im Pueblo Gräpel wohnen möchte, kann das Haus sofort selbst nutzen oder für die spätere Eigennutzung zwischenzeitlich vermieten. Ein entsprechender Geschäftsplan der Genossenschaft wird vorgestellt.

Die Pueblo Gräpel Wohngenossenschaft stellt sich am Sonnabend, 29. August, ab 14 Uhr im Dannenkamp 8a in Gräpel vor. Anmeldung sind möglich unter der Nummer 0160/ 8460709.

So sieht die Front der Kleinstwohnhäuser in Gräpel aus. Vom Modell „Sofia“ sollen sechzehn Häuschen gebaut werden.

So sieht die Front der Kleinstwohnhäuser in Gräpel aus. Vom Modell „Sofia“ sollen sechzehn Häuschen gebaut werden. Foto: Pueblo Gräpel

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