Wegen Klopp-Freigabe

DFB: Eine Million für Red Bull und Länderspiele in Leipzig

Jürgen Klopp (M) mit DFB-Präsident Bernd Neuendorf (l) und Vizepräsident Hans-Joachim Watzke bei der Präsentation als Bundestrainer.

Jürgen Klopp (M) mit DFB-Präsident Bernd Neuendorf (l) und Vizepräsident Hans-Joachim Watzke bei der Präsentation als Bundestrainer. Foto: Florian Wiegand/dpa

Um die Freigabe von Red Bull zu bekommen, bezahlt der DFB an eine Stiftung des Brausekonzerns eine Million Euro. Zudem gibt es die Zusage für drei Länderspiele in Leipzig.

Von dpa 24.07.2026, 11:30 Uhr

Frankfurt/Main. Der Deutsche Fußball-Bund wird Red Bull für die Freigabe von Jürgen Klopp eine Million Euro bezahlen. DFB-Präsident Bernd Neuendorf teilte bei der Vorstellung des neuen Bundestrainers in Frankfurt mit, dass das Geld an die Red-Bull-Stiftung Wings for Life gehe. Klopp war bis zuletzt Head of Global Soccer bei dem Brausekonzern; er durfte seinen noch laufenden Vertrag auflösen, um die A-Nationalmannschaft zu übernehmen.

Neben der Millionenzahlung verpflichtete sich der DFB als Teil des Deals mit Red Bull zudem, bis ins Jahr 2030 drei Länderspiele in Leipzig zu bestreiten. Dort ist der von Red Bull gegründete und gesponserte Bundesligist RB Leipzig beheimatet.

Neuendorf unterstrich, dass es mit Red-Bull-Boss Oliver Mintzlaff sehr konstruktive Gespräche gegeben habe. Dabei sei auch schnell klar geworden, dass es unmöglich sei, als Bundestrainer zu arbeiten und nebenher noch bei Red Bull angestellt zu sein.

„Diese Entscheidung ist uns nicht leichtgefallen“, sagte Mintzlaff laut Mitteilung. Man habe sich dann aber entschieden, Klopp zu unterstützen. Dieser habe für den Fußball bei Red Bull einen „wertvollen Beitrag“ geleistet und die Philosophie des Konzerns „nachhaltig geprägt“. Über die Nachfolge auf den Job innerhalb von Red Bull werde zu gegebener Zeit informiert.

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