Zähl Pixel
Spionageermittlungen

Drohnenflüge über Brunsbüttel werden Thema im Landtag

Im Norden gibt es Ermittlung wegen Drohnenflügen über einem Industriegebiet in Brunsbüttel. (Symbolbild)

Im Norden gibt es Ermittlung wegen Drohnenflügen über einem Industriegebiet in Brunsbüttel. (Symbolbild) Foto: Christian Charisius/dpa

Wer lässt nachts Drohnen über einem Industriegebiet in Brunsbüttel fliegen? Die Staatsanwaltschaft ermittelt. Jetzt kommen auch Fragen aus den Reihen des Landtags.

Von dpa 23.08.2024, 00:20 Uhr
3 Monate Premium-Zugriff auf tageblatt.de für nur 0,99 €! Jetzt sichern!

Brunsbüttel/Kiel. Die Drohnenflüge über kritischer Infrastruktur in Schleswig-Holstein werden auch den Landtag beschäftigen. „Wir werden uns dazu von der Landesregierung auch im nächsten Innenausschuss am 4. September berichten lassen“, teilte der SPD-Abgeordnete Niclas Dürbrook mit. Das seien sehr beunruhigende Berichte. „Es ist gut, dass Bund und Land jetzt Hand in Hand arbeiten, um die Hintergründe aufzuklären.“ 

Die Drohnenflüge sollen Medienberichten zufolge Anfang August über dem ChemCoast Park in Brunsbüttel begonnen haben. Laut „Spiegel“ sind seit dem 8. August in mehreren Nächten bis zu vier Drohnen über dem Gelände aufgetaucht. 

Die für Staatsschutzsachen zuständige Staatsanwaltschaft Flensburg leitete nach Angaben eines Sprechers ein Ermittlungsverfahren wegen des „Verdachts der Agententätigkeit zu Sabotagezwecken“ ein. Zur Herkunft und zum Ziel der Drohnen machte die Behörde keine Angaben. Verschiedene Medien nannten Russland als möglichen Urheber.

L
Lothar Vagt
23.08.202411:12 Uhr

Schießt die Dinger einfach ab!

Die Redaktion empfiehlt
Weitere Artikel

Hamburger Polizei löst Reiterstaffel auf

Polizistinnen und Polizisten hoch zu Pferd wird es 2028 im Hamburger Stadtgebiet nicht mehr geben. Die Reiterstaffel soll Ende 2027 aufgelöst werden. Was sind die Gründe dafür?

T Lloyd Werft: Behörden-Posse um Windkraftanlagen

Windkraftanlagen auf dem Betriebsgelände: So wollte die Lloyd Werft sich selbst mit umweltfreundlicher Energie versorgen. Aber die Gewerbeaufsicht lehnte den Antrag ab. Im Wirtschaftsressort und bei den Grünen stößt die Begründung auf Kopfschütteln.