Die Blockade der Straße von Hormus, Unwetter und fallende Transportpreise: Für den schwachen Jahresbeginn von Deutschlands größter Containerreederei gibt es mehrere Gründe.
Wann genau das Containerschiff die gefährliche Straße von Hormus durchfahren hat, will die Hamburger Reederei nicht sagen. Am 7. April steckte es dem Konzern zufolge noch im Golf fest.
Die Großreederei aus Hamburg verschifft mehr Container als zuvor. Aber die Preise für Transporte fallen und der Kostendruck bleibt hoch. 2026 führt womöglich die Allianz mit Maersk zu Einsparungen.
Es dauert und dauert und dauert. Der Neubau eines Forschungseisbrechers, der „Polarstern II“, ist immer noch nicht vergeben. Die Werften haben ihre Angebote abgegeben. Es gibt anscheinend einen Favoriten.
Das weltbeste Kreuzfahrtschiff kommt nach vielen Jahren Pause mal wieder nach Bremerhaven: die „Europa“. Es ist erst das dritte Mal, dass das Schiff am Columbus Cruise Center anlegt. Es könnte aber sein, dass Hapag-Lloyd-Cruises künftig öfter kommt.
Es war eine stürmische Nacht. Heftige Böen neigten das fast fertige Kreuzfahrtschiff. Wasser drang ein und drückte den Koloss auf den Grund des Hafens. Vor 20 Jahren sank die „Pride of America“ und drohte, die Lloyd Werft mit ins Bodenlose zu ziehen.
2022 war wegen der Folgen der Coronapandemie für die Lieferketten das beste Jahr in der Geschichte von Hapag-Lloyd. Inzwischen hat sich die Lage normalisiert, mit Folgen für den Gewinn.
Jemenitische Rebellen sehen Schiffe im Roten Meer mit Kurs auf Israel als „legitimes Ziel“. Nun gerät auch der Frachter einer deutschen Reederei in ihr Fadenkreuz.
Eigentlich wollte Hapag-Lloyd als weltweit fünftgrößte Reederei fast 40 Prozent an Hyundai Merchant Marine, der Nummer acht auf der Welt übernehmen. Doch daraus wird nun nichts. „Wir sind aus diesem Prozess raus”, sagt Hapag-Lloyd-Chef Habben Jansen.
Mit der „Maersk Columbus“ hat am Mittwoch das erste Containerschiff des neuen Linienbündnisses von Maersk und Hapag-Lloyd im Ost-West-Verkehr am NTB-Containerterminal in Bremerhaven angelegt.
2025 will sich die Lloyd Werft an einer Ausschreibung für den Bau einer Konverterplattform beteiligen. Ein Milliarden-Auftrag. Die Landesregierung unterstützt die Werft