Zähl Pixel
Schifffahrt

Schiff Hapag-Lloyds hat den Persischen Golf verlassen

Vier Containerschiffe von Hapag-Lloyd sitzen den Angaben nach noch im Golf fest. (Archivbild)

Vier Containerschiffe von Hapag-Lloyd sitzen den Angaben nach noch im Golf fest. (Archivbild) Foto: Marcus Brandt/dpa

Wann genau das Containerschiff die gefährliche Straße von Hormus durchfahren hat, will die Hamburger Reederei nicht sagen. Am 7. April steckte es dem Konzern zufolge noch im Golf fest.

Von dpa Freitag, 24.04.2026, 15:20 Uhr

Hamburg. Ein Containerschiff der deutschen Reederei Hapag-Lloyd hat den Persischen Golf durch die Straße von Hormus verlassen. „Ein Schiff hat es geschafft“, sagte eine Sprecherin von Deutschlands größter Containerreederei. Die „Tema Express“ befindet sich Trackingdaten nach im Golf von Oman und liegt nördlich der omanischen Küste. Zuerst hatten mehrere Medien berichtet. 

Angaben zum Zeitpunkt der Durchfahrt machte die Konzernsprecherin auf Nachfrage nicht. Sie verwies auf Sicherheitsgründe. Vier Containerschiffe der Hamburger Reederei sitzen demnach noch im Golf fest. Ursprünglich waren es sechs. Im Fall eines Schiffs sei der sogenannte Chartervertrag ausgelaufen. 

Laut der Firmenwebsite lag die „Tema Express“ am 7. April noch im Golf. Das Schiff muss die Meerenge demnach im April durchfahren haben. 

Straße von Hormus nicht gefahrenfrei befahrbar

Der Firmenchef Hapag-Lloyds, Rolf Habben Jansen, hatte erst am Donnerstagabend gesagt, es gebe keine Möglichkeit einer Durchfahrt durch die Straße von Hormus und man warte auf eine Gelegenheit. Der Sprecherin zufolge traf die Aussage Jansens zu und sie hat weiterhin Bestand. 

Mitte April hatten zwei Kreuzfahrtschiffe von Tui Cruises die Straße von Hormus durchquert. Auch einem Kreuzfahrtschiff von MSC Cruises gelang die Passage. 

Die Straße von Hormus ist nicht gefahrenfrei befahrbar, weil der Iran seit Ausbruch des Kriegs die Schifffahrt in der Meerenge südlich des Irans bedroht. Der Verkehr ist weitgehend zum Erliegen gekommen. Das Vorgehen des Irans verstößt nach Ansicht von Experten gegen das internationale Seerecht.

Die Redaktion empfiehlt
Weitere Artikel

Porsche verkauft restliche Anteile an Bugatti

Bugatti ist für ultraschnelle und luxuriöse Sportwagen bekannt. Nun verkauft Porsche seine Anteile an dem Unternehmen. Auch eine andere Beteiligung geben die Schwaben auf. Was dahintersteckt.

Zweimonatiger Tankrabatt soll Spritpreis senken

Die Spritpreise sind seit Beginn des Iran-Kriegs stark gestiegen. Die Koalition entlastet Autofahrer. Politiker fordern die Mineralölkonzerne auf, den Tankrabatt an der Zapfsäule weiterzugeben.

Musk: Tesla startet Robotaxi-Produktion

Tesla-Chef Elon Musk sagt, dass Robotaxis mit dem Namen Cybercab den Großteil der Produktion der Firma ausmachen werden. Erste Wagen rollen aus den Fabriken.