Zähl Pixel
Kommunalwahl 2026

Horneburger Grüne treten mit frischen Gesichtern an

Herman van Diepen, Jennifer Schröder, Ulrike Mewes, Tim Friederichs, Jasmina Rüdiger, Ina Ecks, Kay Angels, Ronald Farcke, Verena Wein-Wilke, Alexandra Sadelfeld, Franziska Hertig, Nico Albrecht, Jan-Niklas Garbers.

Herman van Diepen, Jennifer Schröder, Ulrike Mewes, Tim Friederichs, Jasmina Rüdiger, Ina Ecks, Kay Angels, Ronald Farcke, Verena Wein-Wilke, Alexandra Sadelfeld, Franziska Hertig, Nico Albrecht, Jan-Niklas Garbers. Foto: Barnes

Klimaschutz mitdenken, Vereine stärken, Baulücken schließen: Die Grünen setzen im Wahlkampf auf vielfältige Themen und etliche neue Namen. Eine Gemeinde bereitet der Partei Sorgen.

author
Von Steffen Buchmann
18.08.2026, 13:35 Uhr
3 Monate Premium-Zugriff auf tageblatt.de für nur 0,99 €! Jetzt sichern!

Horneburg. Der Horneburger Ortsverband Bündnis 90 / Die Grünen hat seine Kandidatinnen und Kandidaten für die anstehenden Kommunalwahlen verkündet. Für alle Räte sowohl der Samtgemeinde als auch der fünf Mitgliedsgemeinden hat die Partei Kandidatinnen und Kandidaten gefunden - darunter neben alten Bekannten auch etliche neue Gesichter.

Für den Samtgemeinderat fanden sich insgesamt zehn Kandidaten. Auf den ersten beiden Plätzen treten Verena Wein-Wilke (Platz 1) und Tim Friederichs (Platz 2) an. Seit 2021 bildete das Duo bereits die Fraktionsspitze im Samtgemeinderat, die 71-jährige Wein-Wilke mischt bereits seit 25 Jahren in der Horneburger Lokalpolitik mit.

Viele neue Kandidaten für die Mitgliedsgemeinden

Fünf der zehn Samtgemeinde-Kandidaten sind neue Gesichter: Jennifer Schröder (37, Versicherungskauffrau), Kay Angel (47, Diplom-Wirtschaftsingenieur), Holger Endres (60, IT-Infrastrukturarchitekt), Nico Albrecht (41, Lehrer) und Ronald Farcke (67, Maschinenbautechniker).

Ebenfalls für den Samtgemeinderat haben sich wieder Jan-Niklas Garbers (31, Ingenieur), Herman van Diepen (75, Energieberater) und Martin-Friedrich Dickner (52, Versicherungskaufmann) aufstellen lassen.

Herman van Diepen, Jennifer Schröder, Ulrike Mewes, Tim Friederichs, Jasmina Rüdiger, Ina Ecks, Kay Angels, Ronald Farcke, Verena Wein-Wilke, Alexandra Sadelfeld, Franziska Hertig, Nico Albrecht, Jan-Niklas Garbers.

Herman van Diepen, Jennifer Schröder, Ulrike Mewes, Tim Friederichs, Jasmina Rüdiger, Ina Ecks, Kay Angels, Ronald Farcke, Verena Wein-Wilke, Alexandra Sadelfeld, Franziska Hertig, Nico Albrecht, Jan-Niklas Garbers. Foto: Barnes

Für den Agathenburger Gemeinderat setzen die Grünen auf zwei Kandidaten. Neu auf der Liste steht Ulrike Mewing (60, Pflegekraft), Jan-Niklas Garbers tritt erneut an.

In Bliedersdorf stehen drei der vier Kandidaten erstmals auf dem Wahlzettel. Nico Albrecht führt die Liste an, gefolgt von Herman van Diepen. Holger Endres (Platz 3) und Ronald Farcke (Platz 4) kandidieren neben dem Samtgemeinderat ebenfalls für ihre Gemeinde.

Nur ein Kandidat in Dollern

Ebenfalls vier Grünen-Kandidaten wollen zukünftig im Nottensdorfer Gemeinderat mitmischen. Alexandra Sadelfeld (Platz 1) vertritt bereits seit 2021 die grünen Interessen. Erstmals aufstellen lassen haben sich Franziska Hertig (33, Head of Customer Operations), Lukas Oberbeck (42, Software-Ingenieur) und Kay Angel (Platz 4).

Als einziger Kandidat für den Dollerner Gemeinderat steht Martin Dickner (52, Versicherungskaufmann) auf dem Wahlzettel. Dickner rückte bereits 2023 für die ausgeschiedene Jacqueline Gerken nach.

Gute Kandidatensuche, Dollern bleibt „Achillesferse“

„Die Kandidatensuche lief ziemlich gut“, sagt Verena Wein-Wilke. Die Grünen konnten einige Neue über das frisch gegründete politische Frauenforum im Mehrgenerationenhaus gewinnen.

Auch bei der Bunten Runde, einem regelmäßigen Gesprächsformat der Horneburger Grünen, sei man mit Interessierten ins Gespräch gekommen. Einziger Wermutstropfen bleibt die magere Kandidaten-Ausbeute für den Dollerner Gemeinderat. „Dollern ist unsere Achillesferse“, sagt Wein-Wilke.

Grüne setzen auf mehr Klimaschutz und fairen Verkehr

In ihrem Wahlprogramm setzen die Horneburger Grünen auf einen breiten Themenmix. Klimaschutz soll bei Entscheidungen frühzeitig mitgedacht werden, außerdem sollen Biodiversität und Artenvielfalt etwa bei Grünflächen gestärkt werden.

Im Sozialbereich wollen die Grünen vorausschauend und ausreichend Kita- und Schulplätze anbieten, Ortsvereine sollen stärker unterstützt werden.

Beim Wohnraum priorisieren die Grünen die Innenentwicklung etwa durch vorhandene Potenziale im Altbestand sowie offene Baulücken anstatt neuer Baugebiete.

Den Straßenverkehr in der Samtgemeinde wollen die Grünen mit Hilfe von Verkehrskonzepten fair für alle Verkehrsteilnehmer gestalten.

Das TAGEBLATT sammelt zur Kommunalwahl Fragen und Anliegen der Leser. Ihre Beiträge fließen in unsere Recherche und Berichterstattung ein. Schreiben Sie uns einfach eine Mail an: kommunalwahl@tageblatt.de.

Copyright © 2026 TAGEBLATT | Weiterverwendung und -verbreitung nur mit Genehmigung.

Die Redaktion empfiehlt
Weitere Artikel