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Indonesien

Mindestens drei Tote bei Zugunglück nahe Jakarta

Rettungskräfte suchen nach der Zugkollision nach Opfern.

Rettungskräfte suchen nach der Zugkollision nach Opfern. Foto: Ahmad Ibrahim/AP/dpa

Mindestens drei Tote, Dutzende Verletzte: Nach dem Zusammenstoß zweier Züge bei Jakarta dauern die Rettungsarbeiten an. Die Behörden warnen, dass es noch mehr Opfer geben könnte.

Von dpa Montag, 27.04.2026, 21:35 Uhr

Jakarta. Bei einem Zugunglück im indonesischen Bekasi sind nach Angaben der Zeitung „Jakarta Globe“ mindestens drei Menschen ums Leben gekommen und Dutzende weitere verletzt worden. Wie das Blatt unter Berufung auf Behördenvertreter berichtet, kollidierten am Montagabend ein Nahverkehrszug und der Fernzug „Argo Bromo Anggrek“ nahe dem Bahnhof East Bekasi im Großraum Jakarta. 

Laut „Jakarta Globe“ wurden bislang 29 Passagiere evakuiert, drei Todesfälle seien bestätigt. Die Behörden warnten demnach, dass die Opferzahl noch steigen könnte, da die Rettungsarbeiten andauerten und sich offensichtlich noch Menschen in den beschädigten Waggons befänden. 

Wie die Zeitung weiter berichtet, zeigten in sozialen Medien verbreitete Aufnahmen schwer beschädigte Zugteile, darunter ein Frauenabteil, in dem Fahrgäste eingeklemmt gewesen sein sollen. Rettungskräfte hätten sich demnach durch verbogenes Metall schneiden müssen, um Eingeschlossene zu erreichen. 

Der staatliche Bahnbetreiber Kereta Api Indonesia (KAI) erklärte dem Bericht zufolge, gemeinsam mit Polizei und anderen Behörden liefen die Evakuierungsmaßnahmen weiter. Verletzte seien in umliegende Krankenhäuser gebracht worden, deren Kapazitäten nach Zeitungsangaben teilweise überlastet seien. 

Die Ursache der Kollision ist laut „Jakarta Globe“ noch unklar. Der Bahnverkehr auf der betroffenen Strecke bleibt demnach vorerst unterbrochen.

Mehrere Waggons wurden bei der Kollision beschädigt.

Mehrere Waggons wurden bei der Kollision beschädigt. Foto: Ahmad Ibrahim/AP/dpa

Retter tragen eine Frau auf einer Trage.

Retter tragen eine Frau auf einer Trage. Foto: Ahmad Ibrahim/AP/dpa

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