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Kabel-TV wird in diesen Stader Kommunen umgestellt – Was zu tun ist

In dieser Woche optimiert Vodafone das Kabelnetz - mit Auswirkung auf TV-Kunden.

In dieser Woche optimiert Vodafone das Kabelnetz - mit Auswirkung auf TV-Kunden. Foto: Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/dpa

Fernseh- und Hörfunksender erhalten im Kabel-Glasfasernetz eine neue Frequenz. Bei einigen Geräten funktioniert das automatisch, andere müssen selbst aktiv werden.

Von Redaktion Mittwoch, 27.05.2026, 08:00 Uhr

Landkreis. Am regionalen Technik-Standort für Kabelfernsehen in Stade optimiert Vodafone das Kabelnetz. Hierzu nimmt der Netzbetreiber eine technische Umstellung vor, durch die viele TV-Sender und Hörfunkprogramme im Kabelnetz eine andere Frequenz erhalten. Darüber informiert Vodafone in einer Pressemitteilung.

Das Unternehmen will so „langfristig einen größeren Gestaltungsspielraum bei den kabelbasierten Internetangeboten erhalten“, heißt es.

Wann ist die Umstellung?

Die Umstellung findet in der Nacht von Mittwoch (27. Mai) auf Donnerstag (28. Mai) statt.

Welche Orte profitieren?

Laut Pressemitteilung wird das Programmangebot im Kabelnetz wird unter anderem in folgenden Orten optimiert: Stade, Agathenburg, Bargstedt, Harsefeld, Drochtersen, Hammah, Grünendeich, Hollern-Twielenfleth, Freiburg, Krummendeich, Wischhafen, Dollern.

Auch über die Landkreisgrenze hinaus profitieren weitere Kommunen wie Hemmoor, Osten, Lamstedt, Cadenberge, Oberndorf, Wingst, Basdahl, Bremervörde, Ebersdorf.

Was muss ich als Kunde tun?

„Um das Programmangebot wie gewohnt zu empfangen, ist nach der Umstellung ein Sendersuchlauf erforderlich“, so Vodafone. In vielen Fällen werde dieser automatisch vom TV-Receiver durchgeführt.

Empfangsgeräte von Vodafone, (der ehemaligen) Unitymedia oder Sky finden demnach die Sender nach der Umstellung in der Regel automatisch. Vodafone empfiehlt seinen Kunden, ihre Empfangsgeräte und den Kabel-Router zum Umstellungszeitpunkt nicht vom Stromnetz zu trennen und am Morgen nach der Umstellung zu prüfen, ob alle Sender wie bisher zu empfangen sind.

Bei Empfangsgeräten von anderen Anbietern oder direkt an das Kabelnetz angeschlossenen Fernsehern kann ein Sendersuchlauf notwendig sein, der von Hand angestoßen werden muss. „Je nach Gerät kann es erforderlich sein, Favoritenlisten anzupassen und Aufnahmen neu zu programmieren, damit alles wie gewohnt funktioniert“, schreibt Vodafone.

Wo finde ich Hilfe, wenn die Umstellung nicht klappt?

Informationen und Hilfestellungen zur Frequenz-Umbelegung erhalten Vodafone-Kunden auf einer Service-Seite online auf der Vodafone-Webseite.

Im Vorwege hat der Anbieter nach eigenen Angaben seine Kunden per Brief, via E-Mail sowie über Hausaushänge über die Umstellung informiert.

Welche Vorteile bringt die Umstellung?

Vor allem eine vereinfachte Suche nach Sendern und automatische Sendersortierung. Im Zuge der Frequenzumstellung führt Vodafone im gesamten Kabelnetz den sogenannten „NorDig-LCN“-Standard ein. „Dadurch erkennt das Empfangsgerät automatisch, wenn ein Sender auf einen anderen Programmplatz verschoben wird. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Favoritenliste nicht mehr angepasst werden muss“, heißt es.

Darüber hinaus nutzt Vodafone zur Übertragung von SD-Sendern künftig das moderne Videokompressionsverfahren H.264 (MPEG-4 AVC). HD-Sender werden laut dem Unternehmen bereits in diesem Format übertragen.

Hintergrund zur Umstellung und Verbreitung des TV-Signals

Zur Verbreitung des TV-Signals unterhält Vodafone insgesamt zwei große Sendezentren. Sie stehen in Frankfurt-Rödelheim und in Kerpen bei Köln und verteilen das Fernsehsignal für ganz Deutschland. In den Sendezentren werden die ankommenden Daten der TV-Sender in sendefähige Signale aufbereitet und fließen dann von dort weiter in das regionale Verteilnetz. Hier stehen die sogenannten ‚Hubs‘. Dies sind regionale Technik-Standorte, die die verschiedenen Regionen und Einzugsgebiete mit dem digitalen TV-Signal versorgen. Zudem werden hier regionale TV-Programme dem Datenstrom hinzugefügt.

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