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Buxtehuder Feuerwehr muss eingreifen: Igel steckt in Kellerschacht fest

Der Igel blieb bei dem Vorfall unverletzt.

Der Igel blieb bei dem Vorfall unverletzt. Foto: Freiwillige Feuerwehr Buxtehude

In der Märchenstadt musste die freiwillige Feuerwehr einem Tier aus der Patsche helfen. Aufmerksame Passanten hatten den Igel entdeckt.

Von Redaktion 06.07.2026, 11:43 Uhr
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Buxtehude. Zu einem ungewöhnlichen Einsatz wurde der Zug 1 der Freiwilligen Feuerwehr Buxtehude am Sonntagabend (5. Juli) in die Lange Straße gerufen. Wie der Buxtehuder Feuerwehrsprecher Thies Esch berichtet, alarmierte die Leitstelle die Einsatzkräfte gegen 22.54 Uhr zu einer technischen Hilfeleistung – Einsatzstichwort: „Igel im Kellerschacht“.

Drei Fußgängern war zuvor das Tier in Not aufgefallen. „Bei einem abendlichen Spaziergang durch die Innenstadt hatten sie in der Langen Straße ein Geräusch wahrgenommen“, so Esch. Nach kurzer Suche entdeckten sie die Ursache: Ein Igel war in den Lichtschacht eines Kellers gefallen und kam aus eigener Kraft nicht mehr heraus.

Igel wird im Buxtehuder Stadtpark freigelassen

Da der Schacht mit einem Gitter abgedeckt war, konnten die Passanten das Tier nicht selbst erreichen. Sie verständigten die Feuerwehr. Die alarmierten Einsatzkräfte öffneten mit passendem Gerät das Abdeckgitter des Lichtschachts und konnten den Igel so schonend retten.

Die Feuerwehr musste das Gitter des Kellerschachtes öffnen, um den Igel zu befreien.

Die Feuerwehr musste das Gitter des Kellerschachtes öffnen, um den Igel zu befreien. Foto: Freiwillige Feuerwehr Buxtehude

Das Tier zeigte sich dabei wohlauf und unverletzt. „Damit der Igel nicht gleich in den nächsten Schacht tappt, brachten die Einsatzkräfte ihn anschließend in den Buxtehuder Stadtpark und entließen ihn dort wieder in die Freiheit“, sagt Esch. (tom/pm)

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Andrea Breimeier
06.07.202619:12 Uhr

Wie schade, dass die Feuerwehr sich keine Expertise eingeholt hat. Ein Igel , der wer weiß wie lange im Kellerschacht gelegen hat, befindet sich sehr wahrscheinlich in einem gesundheitlichen Ausnahmezustand. Der Igel hätte untersucht und fachmännisch erstversorgt werden müssen. Und: Igel müssen zwingend in ihr Habitat zurückgesetzt werden, s. Bundesnaturschutzgesetz. Ist das nicht möglich, muss der Igel unter bestimmten Vorkehrungen umgesiedelt werden.
Der Igel steht auf der Roten Liste und ist vom Aussterben bedroht. Wir haben nicht mehr viele. Ich erlaube mir, der Feuerwehr in den nächsten Tagen ein Hand-out diesbezüglich zukommen zu lassen.
Igelrettung Stade/Bremervörde, Andrea Breimeier

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