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Darum kontrollierten Polizei und Zoll am Stader Bahnhof

Im Stader Bahnhofstunnel wurden Bahnfahrer beim Ankommen an den Beamten vorbeigelenkt.

Im Stader Bahnhofstunnel wurden Bahnfahrer beim Ankommen an den Beamten vorbeigelenkt. Foto: Polizei Stade

Im Bahnhofstunnel war kein Entkommen: Ein Großaufgebot hatte sich am Mittwochabend positioniert. Am Donnerstag dann ging es ins Altländer Viertel. Eine Bilanz.

Von Redaktion 20.08.2026, 22:05 Uhr
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Stade. Das Aufgebot an Polizei und Zöllner in der Hansestadt blieb nicht im Verborgenen. Schon am Mittwoch wurden im Internet schnell Fotos der größer angelegten Kontrolle am Stader Bahnhof geteilt. Doch der Grund der Kontrollen blieb unklar - bis zum Donnerstagabend.

Wie Stades Polizeisprecher Rainer Bohmbach mitteilte, habe es am Mittwoch rund um den Stader Bahnhof Drogen- und Verkehrskontrollen gegeben. Am Donnerstagabend folgten Kontrollmaßnahmen im Altländer Viertel in Stade, wo es in der jüngeren Vergangenheit gleich mehrere Polizeieinsätze gegeben hatte.

Zollhund „Lex“ schlägt zweimal an

Am Bahnhof Stade kamen auch Drogenerkennungshunde zum Einsatz. Gemeinsam mit sogenannten Verfügungseinheiten aus Stade, Rotenburg und Harburg sowie dem Zoll sei am Mittwoch in der Zeit zwischen 14 und 19 Uhr im und rund um den Bahnhof kontrolliert worden.

Von den Gleisen kommend seien Fahrgäste etwa im Bahnhofstunnel mit Absperrungen geleitet worden. Es sollten Drogen gefunden werden. „Zusätzlich fanden noch Verkehrskontrollen vor dem Bahnhofsparkhaus statt“, so Bohmbach. Hier sollten Ordnungswidrigkeiten im Verkehr festgestellt werden, etwa das Verstoßen gegen die Anschnallpflicht, erklärt der Polizeisprecher weiter.

Autofahrer gerieten im Stader Bahnhofsumfeld ins Visier der Polizeikontrolle.

Autofahrer gerieten im Stader Bahnhofsumfeld ins Visier der Polizeikontrolle. Foto: Polizei Stade

Insgesamt wurden den Angaben zufolge bei 35 Menschen die Personalien festgestellt, 15 Personen wurden von den Beamten durchsucht. „In zwei Fällen wurde Zollhund ,Lex‘ fündig, die Beamten konnten die mitgeführten Betäubungsmittel sicherstellen und ein entsprechendes Ermittlungsverfahren einleiten“, sagt Bohmbach.

Eine Kontrolle wird vor Irt ausgewertet.

Eine Kontrolle wird vor Irt ausgewertet. Foto: Polizei Stade

25 Ordnungswidrigkeiten im Altländer Viertel

Am Donnerstagabend dann rückten Verfügungseinheiten zwischen 18 und 20 Uhr ins Altländer Viertel aus. Beteiligt waren Beamte aus Stade, Rotenburg, dem Heidekreis und Celle.

Im Altländer Viertel wurden am Donnerstagabend vorwiegend Verkehrsverstöße geahndet.

Im Altländer Viertel wurden am Donnerstagabend vorwiegend Verkehrsverstöße geahndet. Foto: Polizei Stade

Vorwiegend seien Verkehrsverstöße vor Ort geahndet worden, darunter fielen etwa nicht angeschnallte Kinder in Pkw, so Bohmbach. Die Bilanz? Beachtlich: „Bei circa 50 kontrollierten Fahrzeugen wurden 25 Ordnungswidrigkeiten festgestellt und geahndet“, berichtet der Polizeisprecher.

Bohmbach betont: Die Kontrollmaßnahmen im Stader Stadtgebiet dienten dazu, „das sogenannte Dunkelfeld im Bereich der Straftaten rund um den Bereich Betäubungsmittel aufzuhellen“ sowie weitere Verstöße zu ahnden. Die Maßnahmen werden laut Polizei fortgesetzt - im Verborgenen dürften sie dabei nie bleiben. (pm/tip)

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