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2. Fußball-Bundesliga

2:1 gegen Dresden: Tigges nährt Paderborns Bundesliga-Traum

Der SC Paderborn drehte einen Rückstand gegen Dresden.

Der SC Paderborn drehte einen Rückstand gegen Dresden. Foto: Swen Pförtner/dpa

Der SC Paderborn dreht gegen Dynamo Dresden einen Pausenrückstand. Joker Steffen Tigges erzielt beide Treffer und sorgt für eine besondere Belohnung. Dresden verpasst den nächsten Befreiungsschlag.

Von dpa Samstag, 21.03.2026, 15:05 Uhr

Paderborn. Der SC Paderborn bleibt dank eines Doppelpacks von Joker Steffen Tigges ein heißer Aufstiegskandidat in der 2. Fußball-Bundesliga. Die Ostwestfalen besiegten Dynamo Dresden nach Halbzeitrückstand mit 2:1 (0:1), sind seit sieben Spielen ungeschlagen und träumen weiter vom dritten Bundesliga-Aufstieg nach 2014 und 2019. Dresden kassierte die zweite Rückrunden-Niederlage und verpasste im Abstiegskampf einen weiteren Befreiungsschlag.

Die anfangs druckvolleren Gäste hatten zunächst die besseren Torchancen und gingen durch ein Kopfballtor von Vincent Vermeij verdient in Führung (32. Minute). Für Vermeij war es der siebte Saisontreffer. Die Dresdner versäumten es nach der Pause aber, das vorentscheidende zweite Tor zu erzielen. Erst traf Ben Bobzien nur die Latte (54.), dann scheiterte Christoph Daferner frei am Paderborner Torwart Dennis Seimen (63.). Kurz darauf erzielte der eingewechselte Tigges das 1:1 (66.) und markierte in der Schlussphase erneut per Kopf auch den Siegtreffer (85.).

Ganze freie Woche für Paderborn

Trainer Ralf Kettemann hatte seiner Mannschaft für den Erfolgsfall versprochen, angesichts der Länderspielpause eine ganze Woche bis zum übernächsten Montag freizubekommen. „Wir hoffen, durch ein bisschen weniger mehr zu bekommen“, sagte Kettemann kurz vor dem Anpfiff beim TV-Sender Sky.

Steffen Tigges war Paderborns Matchwinner gegen Dresden.

Steffen Tigges war Paderborns Matchwinner gegen Dresden. Foto: Swen Pförtner/dpa

Vincent Vermeij (ganz rechts) köpft das 1:0 für Dynamo Dresden.

Vincent Vermeij (ganz rechts) köpft das 1:0 für Dynamo Dresden. Foto: Swen Pförtner/dpa

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