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Radsport

Cyclassics in Hamburg: Fokus liegt auf den Sprintern

Das Elitefeld ist auf der Mönckebergstraße in der Innenstadt unterwegs. (Archivbild)

Das Elitefeld ist auf der Mönckebergstraße in der Innenstadt unterwegs. (Archivbild) Foto: Gregor Fischer/dpa

Toursieger Tadej Pogacar steht nicht auf der Meldeliste, dafür kämpfen zahlreiche Topsprinter beim World-Tour-Rennen in Hamburg um den Sieg. Deutsche Fahrer zählen jedoch nicht zum Favoritenkreis.

Von dpa 12.08.2026, 14:55 Uhr
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Hamburg. Bei der 29. Auflage des World-Tour-Rennens Cyclassics in Hamburg werden am Sonntag die Sprinter den Sieg wohl einmal mehr unter sich ausmachen. Zu den Favoriten in dem 205,3 Kilometer langen Rennen, das in Buxtehude (Niedersachsen) gestartet wird und auf der Mönckebergstraße in der Hamburger Innenstadt endet, zählen dem Sportlichen Leiter Fabian Wegmann zufolge Biniam Girmay (Eritrea), Jonathan Milan (Italien) und Olav Kooij (Niederlande).

Dazu stehen Arnaud de Lie (Belgien) und der Franzose Paul Magnier, Zweiter und Dritter im Vorjahr in der Hansestadt, auf der Starterliste. Gemeldet ist auch der diesjährige Tour-Dritte Isaac del Toro aus Mexiko. Deutsche Fahrer zählen dagegen nicht zum Favoritenkreis. Ex-Sprinter André Greipel sieht Phil Bauhaus allerdings nicht ganz chancenlos: „Ich hoffe, dass er gut über den Waseberg kommt.“ Die 700 Meter lange Passage, die bis zu 16 Prozent Steigung aufweist, müssen die Profis insgesamt fünfmal überqueren.

Diskussionen nach Vorfall beim Ironman

In Buxtehude, zum zweiten Mal Startpunkt des Eintagesrennens, ist die Vorfreude laut Bürgermeisterin Katja Oldenburg-Schmidt „sehr groß“. Angesichts des Vorfalls auf der Radstrecke in den Vier- und Marschlanden beim Ironman in Hamburg Anfang Juni und den Diskussionen in den Wochen danach stellte sie für Buxtehude fest: „Tatsächlich haben sich bei uns keine Anwohner beschwert. Wir haben, dadurch dass wir einen größeren Vorlauf hatten, aber auch schon frühzeitig informiert.“ 

Beim Ironman war es auf der Radstrecke zu einem Sabotage-Akt gekommen. Unbekannte hatten absichtlich millimetergroße Metallsplitter auf die Fahrbahn gestreut.

Zwar bleiben die Vier- und Marschlande bei den Profis und den beiden Jedermann-Rennen über 60 und 110 Kilometer (12.000 Teilnehmer) außen vor, doch Hamburgs Innen- und Sportsenator Andy Grote (SPD) ergänzte: „Wir sind nach dem Ironman auf die Beteiligten zugegangen und haben Gespräche geführt.“ Dabei habe man den Eindruck gewonnen, dass es vor allem um die Dauerbelastung durch Trainierende gehe und weniger um das Ereignis selbst. „Ich kann beide Seiten nachvollziehen. Es muss eine gegenseitige Rücksichtnahme sein“, appellierte er.

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