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Biopic

Drehstart: Angelina Jolie als Opernsängerin Maria Callas

Angelina Jolie spielt die Star-Sopranistin Maria Callas.

Angelina Jolie spielt die Star-Sopranistin Maria Callas. Foto: Sebastian Kahnert/dpa

Pablo Larrain hat ein Faible für Biopics. Der chilenische Filmemacher hat schon Filme über Lady Di und Jackie O gedreht. Unter seiner Regie verwandelt sich Angelina Jolie jetzt in Maria Callas.

Von dpa Sonntag, 15.10.2023, 22:23 Uhr

Los Angeles. Hollywood-Star Angelina Jolie (48) verwandelt sich in dem Biopic „Maria“ in die legendäre Opernsängerin Maria Callas. Die Produktionsfirma Fremantle gab am Montag (Ortszeit) den Drehstart für den neuen Film des chilenischen Regisseurs Pablo Larrain („Spencer“, „Jackie“) bekannt und stellte erste Fotos ins Netz. Sie zeigen Jolie einmal als Callas mit übergroßer Brille und einmal elegant mit Hut.

„Maria“ erzähle die „bewegte, schöne und tragische Geschichte“ der Opernsängerin am Ende ihres Lebens in den 1970er Jahren in Paris, heißt es auf Instagram.

Er freue sich sehr über den Drehbeginn, teilte Regisseur Larrain laut „Deadline.com“ mit. Er hoffe, sein Film werde das „beeindruckende Leben und Werk“ der Sängerin Zuschauern in aller Welt vermitteln. Der Regisseur dankte unter anderem Autor Steven Knight („Spencer“, „Peaky Blinders“) für ein „großartiges“ Drehbuch und Jolie für ihre „brillante Arbeit und außergewöhnliche Vorbereitung“ auf die Rolle.

Dem Filmportal zufolge soll in Paris, Mailand, Budapest und Griechenland gedreht werden. Neben Jolie spielen auch Pierfrancesco Favino, Kodi Smit-McPhee oder Valeria Golino mit. Auch die deutsche Firma Komplizen Film ist an dem Projekt beteiligt.

Die als Tochter griechischer Auswanderer 1923 in New York geborene Callas begeisterte als Star-Sopranistin das internationale Opernpublikum und war auch mit ihrem Liebesleben in den Schlagzeilen. 1977 starb sie mit 53 Jahren in Paris an Herzversagen.

Oscar-Preisträgerin Jolie („Durchgeknallt“) war zuletzt 2021 in dem Marvel-Film „Eternals“ in der Nebenrolle als Kämpferin Thena zu sehen. Larrain blickte zuvor mit dem Drama „Spencer“ (2021) auf das Leben der britischen Prinzessin Diana und mit „Jackie“ (2016) auf Jacqueline Kennedy.

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