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Schifffahrt

Fähre mit mehr als 200 Passagieren vor Zypern in Seenot

Flagge der nur von der Türkei anerkannten Republik Nordzypern

Flagge der nur von der Türkei anerkannten Republik Nordzypern Foto: Christoph Reichwein/dpa

Die Fähre setzt kurz nach dem Ablegen einen Notruf ab. Ein Schiff mit mehr als 200 Passagieren gerät in Seenot. Helfer versuchen, die Menschen zu retten.

Von dpa 30.08.2026, 13:35 Uhr
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Kyrenia. Eine Fähre mit mehr als 200 Passagieren ist vor Nordzypern in Seenot geraten. Die Küstenwache und Rettungsteams seien im Einsatz, sagte der nordzyprische Verkehrsminister Erhan Arikli der staatlichen türkischen Nachrichtenagentur Anadolu. 

Kurz nach dem Auslaufen aus der Hafenstadt Kyrenia (türkisch: Girne) drang demnach Wasser in die Fähre ein, und es wurde ein Notruf abgesetzt. Auf Bildern des Senders CNN Türk war zu sehen, wie Menschen in Rettungswesten darauf warteten, in Sicherheit gebracht zu werden. Ein Helikopter kreiste über ihren Köpfen. 

Arikli sagte türkischen und zyprischen Medien, dass sich insgesamt 267 Personen auf der Fähre befänden, darunter 259 Passagiere und 8 Besatzungsmitglieder. Einige Menschen seien bereits an Land und in umliegende Krankenhäuser gebracht worden. Die Fähre sei auf dem Weg in das südtürkische Mersin gewesen. Die See war Medienberichten zufolge stürmisch.

Der türkische Vizepräsident Cevdet Yilmaz schrieb auf X, die türkische Küstenwache unterstütze bei der Rettung. Die Fähre des Typs Katamaran sei gekentert. 

Zypern ist seit 1974 nach einem Putsch nationalistischer griechischer Zyprer und einer darauffolgenden türkischen Militärintervention de facto geteilt. Im Jahr 1983 wurde die Türkische Republik Nordzypern (KKTC) proklamiert, die weltweit nur von der Türkei anerkannt wird. 2004 nahm die EU die Insel Zypern als Ganzes in die EU auf.

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