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Schifffahrt

Frachter sinkt nach Kollision nahe Istanbul – Zehn Vermisste

Ein Frachtschiff im Marmarameer. (Archivbild)

Ein Frachtschiff im Marmarameer. (Archivbild) Foto: Khalil Hamra/AP/dpa

Zwei Handelsschiffe stoßen im vielbefahrenen Marmarameer vor Istanbul zusammen. Der Grund ist noch unklar - der Kontakt zu einem Frachter bricht ab.

Von dpa 02.09.2026, 10:15 Uhr
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Istanbul. Nach einer Kollision mit einem Handelsschiff ist ein Frachter im Marmarameer vor der türkischen Metropole Istanbul gesunken. Es werde nach den zehn Besatzungsmitgliedern gesucht, sagte der türkische Verkehrsminister Abdulkadir Uraloglu in Istanbul.

Die Handelsschiffe „Alsu“ und „Tugberk Imamoglu“ seien um etwa 3.15 Uhr Ortszeit etwa 18 Seemeilen vor dem Istanbuler Bezirk Silivri aus noch ungeklärten Gründen kollidiert. Die „Tugberk Imamoglu“ sei innerhalb von elf Minuten gesunken. Man habe Wrackteile des Schiffes gefunden. Bislang habe man keine Überlebenden gefunden, alle Besatzungsmitglieder seien türkische Staatsbürger. 

Suche nach Besatzung

Die Küstenwache und Helikopter seien im Einsatz, um nach den Vermissten zu suchen. Nach ersten Erkenntnissen weise das Schiff „Alsu“ keine erkennbaren Schäden auf, erklärte das Gouverneursamt von Istanbul. 

Die „Alsu“ sei von der nordtürkischen Provinz Kocaeli in den westtürkischen Hafen Aliaga unterwegs gewesen. Das zweite Handelsschiff sei im südtürkischen Iskenderun gestartet und war unterwegs ins Schwarze Meer. Beide Schiffe fuhren nach Angaben des Gouverneurs unter türkischer Flagge.

Das Marmarameer ist eine der verkehrsreichsten Schifffahrtsrouten der Welt und verbindet das Mittelmeer mit dem Schwarzen Meer über die Meerengen Bosporus und Dardanellen.

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