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Tarifkonflikt

Hunderte Telekom-Beschäftigte bei Warnstreik im Norden

Bis zu 750 Menschen nahmen laut Verdi an Demonstration und Kundgebung in Schwerin teil.

Bis zu 750 Menschen nahmen laut Verdi an Demonstration und Kundgebung in Schwerin teil. Foto: Jens Büttner/dpa

Vor der vierten Verhandlungsrunde will die Gewerkschaft Verdi den Druck auf die Telekom erhöhen. Auch Beschäftigte in Norddeutschland haben ihre Arbeit niedergelegt und sich in Schwerin versammelt.

Von dpa Mittwoch, 20.05.2026, 14:15 Uhr

Schwerin. Mehrere Hundert Beschäftigte der Deutschen Telekom in Norddeutschland haben erneut die Arbeit niedergelegt. Die Gewerkschaft Verdi hatte vor dem Hintergrund der laufenden Tarifverhandlungen die Beschäftigten an allen Standorten in Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern zu einem Warnstreik aufgerufen.

Laut Verdi beteiligten sich seit dem Vormittag in der Spitze rund 750 Menschen an einer Demonstration und anschließenden Kundgebung in Schwerin. Die Beschäftigten waren demnach teils mit Bussen angereist.

Nach Angaben der Polizei waren rund 400 Menschen vor Ort. Zu sehen waren Transparente mit der Aufschrift „T steht für Traurig“ oder „Mehr Gehalt und das bald“. Aktionen waren laut Verdi auch in anderen Bundesländern geplant. Weitere Warnstreiks sind für Donnerstag angekündigt.

Verdi fordert für die Telekom-Beschäftigten unter anderem eine Entgelterhöhung von 6,6 Prozent bei einer Laufzeit von zwölf Monaten.

Verdi fordert für die Telekom-Beschäftigten unter anderem eine Entgelterhöhung von 6,6 Prozent bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Foto: Jens Büttner/dpa

Die Gewerkschaft fordert für bundesweit rund 60.000 Tarifbeschäftigte unter anderem eine Entgelterhöhung von 6,6 Prozent bei einer Laufzeit von zwölf Monaten sowie einen Verdi-Mitgliederbonus von 660 Euro jährlich. In der vergangenen Woche war demnach die dritte Verhandlungsrunde gescheitert. Die vierte Runde soll in der kommenden Woche (26./27. Mai 2026) stattfinden.

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