Jagdszenen nach Landesliga-Partie im Norden
In Lübeck soll der Schiedsrichter nach Schlusspfiff bespuckt und attackiert worden sein. (Symbolbild) Foto: picture alliance/dpa
Nach einem Fußballspiel in angespannter Atmosphäre wird die Lübecker Polizei gerufen, der Schiedsrichter wird attackiert und sucht Schutz in der Umkleidekabine.
Lübeck. Nach einem Fußballspiel der Landesliga Holstein in Lübeck ist es zu einer Körperverletzung gekommen. Der Vorfall ereignete sich am Mittwochabend nach der Partie zwischen dem Türkischen SV und dem FC Dornbreite, wie die Polizei mitteilte.
Den vorliegenden Erkenntnissen nach soll der Schiedsrichter von einem Zuschauer nach der Partie bespuckt und geschubst und ein Spieler getreten worden sein. Gegen 21:35 Uhr wurden mehrere Funkstreifenwagen in die Waisenallee im Lübecker Stadtteil St. Lorenz zu dem dortigen Fußballplatz gerufen, weil der Schiedsrichter nach dem Abpfiff des Spiels Schutz in der Umkleidekabine gesucht hatte.
Bisherigen Erkenntnissen zufolge war die Stimmung bereits während des Fußballspiels angespannt. Nach Abpfiff des Spiels liefen mehrere Zuschauer auf den Platz. Die Polizeibeamten konnten zunächst einen 56 Jahre alten Tatverdächtigen feststellen. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts der Körperverletzung und sucht nach Zeugen.