WTA-Turnier

Korpatsch übersteht erste Runde in Hamburg dank Aufgabe-Sieg

Tamara Korpatsch (Deutschland) in Aktion.

Tamara Korpatsch (Deutschland) in Aktion. Foto: Marcus Brandt/dpa

Lange Zeit sieht es nicht gut aus für die Lokalmatadorin in Hamburg. Doch dann profitiert Tamara Korpatsch von einer Verletzung ihrer Gegnerin. Nun kommt es zum Achtelfinal-Duell mit einem DTB-Talent.

Von dpa 21.07.2026, 18:35 Uhr

Hamburg. Tamara Korpatsch hat beim Tennis-Turnier in Hamburg auch dank einer Verletzung ihrer Gegnerin das Achtelfinale erreicht. Korpatsch profitierte in ihrem Erstrundenmatch am Rothenbaum von der Aufgabe von Victoria Jimenez Kasintseva aus Andorra, die auf dem Centre Court beim Stand von 6:4, 5:7 und 0:1 aus ihrer Sicht nicht mehr weiterspielte.

Bei den Hamburg Ladies Open kommt es am Mittwoch damit zu einem deutschen Duell um den Einzug ins Viertelfinale. Mitfavoritin Korpatsch wird dann von Talent Julia Stusek gefordert. Stusek hatte sich bereits am Montag mit einem 4:6, 6:3, 6:4-Erfolg über Nadia Podoroska aus Argentinien für die nächste Runde qualifiziert. 

Korpatsch tat sich in ihrem Auftaktmatch lange schwer. Nach dem verlorenen ersten Durchgang und einem 1:3-Rückstand im zweiten Satz aber kämpfte sich die Lokalmatadorin zurück in die Partie. Im Anschluss an das 6:5 für die Deutsche bat Jimenez Kasintseva um eine Auszeit und ließ sich an der linken Wade behandeln. Im zweiten Spiel des dritten Durchgangs signalisierte sie dann, dass es für sie nicht mehr weitergeht.

Weitere deutscher Sieg, aber auch Niederlagen

Auch Noma Noha Akugue steht im Achtelfinale. Sie entschied das DTB-Duell gegen Valentina Steiner mit 6:3, 2:6 und 6:2 für sich. Dabei wurde die Rothenbaum-Finalistin von 2023 ihrer Favoritenrolle anfangs gerecht, agierte nach der schnellen 4:0-Führung im ersten Durchgang aber nicht mehr so dominant. Erst im dritten Satz war Akugue wieder die spielbestimmende Akteurin und nutzte gleich ihren ersten Matchball. Nun bekommt sie es mit Vorjahresfinalistin Anna Bondar aus Ungarn zu tun.

Nach je zwei Siegen in der Qualifikation war dagegen für Jule Niemeier und Mona Barthel die erste Runde Endstation.

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