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WM-Rechte zum Verkauf?

Neuendorf nennt FIFA-Investoren-Plan „überaus problematisch“

Kritische Töne: DFB-Präsident Bernd Neuendorf (l) hält Infantinos Investoren-Plan für keine gute Idee. (Archivbild)

Kritische Töne: DFB-Präsident Bernd Neuendorf (l) hält Infantinos Investoren-Plan für keine gute Idee. (Archivbild) Foto: Martin Meissner/AP/dpa

Das Vorhaben des Fußball-Weltverbands stößt europaweit auf große Ablehnung. Auch DFB-Präsident Bernd Neuendorf kritisiert die Pläne scharf.

Von dpa 29.07.2026, 18:40 Uhr
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Frankfurt/Main. DFB-Präsident Bernd Neuendorf lehnt einen möglichen Investorendeal des Fußball-Weltverbands FIFA ab. Der Fußball müsse eigenständig bleiben, forderte Neuendorf im ZDF: „Wir dürfen ihn nicht zum Spielball von Investoren machen. Die Akzeptanz der Fans dürfen wir nicht verlieren, aber wir sind auf dem besten Wege, diese Akzeptanz zunichtezumachen. Das halte ich für überaus problematisch und nicht zustimmungsfähig.“

Nicht einmal zwei Wochen nach dem WM-Finale in den USA hatte die FIFA mitgeteilt, mit dem potenziellen Verkauf eines Teils ihrer kommerziellen Rechte etwa an der Weltmeisterschaft eine Milliardensumme einspielen zu wollen. Der europäische Dachverband UEFA hat bereits deutlich seine Ablehnung signalisiert.

Die FIFA setzte übereinstimmenden Berichten zufolge eine Frist für die Zustimmung zum geplanten Investorendeal und versprach im Gegenzug eine Sonderzahlung. Dies berichten mehrere britische Medien, die wörtlich aus dem fünfseitigen Brief von FIFA-Präsident Gianni Infantino zitieren. Der Stichtag für die Zustimmung der 211 Verbände soll demnach der 19. September sein.

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