Polizisten und Helfer auf Travemünder Woche verletzt
Bei einer Auseinandersetzung auf der Travemünder Woche sind vier Polizisten verletzt worden. (Symbolbild) Foto: Christian Charisius/dpa
Tatverdächtige festgenommen, Ermittlungen laufen: Was die Kriminalpolizei über den Ablauf und die Hintergründe einer körperlichen Auseinandersetzung auf der Travemünder Woche wissen will.
Lübeck. Bei einer größeren Auseinandersetzung auf der Strandpromenade sind auf der Travemünder Woche vier Polizisten und drei einschreitende Helfende verletzt worden. Nach bisherigen Erkenntnissen waren am Samstagabend gegen 21.30 Uhr zunächst mehrere Frauen in Streit geraten, wie die Polizei berichtete. Umstehende versuchten demnach, die Kontrahenten zu trennen. Weitere Menschen kamen hinzu.
Polizisten gelang es, die Auseinandersetzung zu beenden. Im Zuge des Einsatzes wurden vier Polizeibeamte verletzt, einer von ihnen schwer. Außerdem erlitten drei Helfende erhebliche Verletzungen. Noch in Tatortnähe stellten Einsatzkräfte sechs tatverdächtige Männer im Alter von 19 bis 44 Jahren fest. Die Hintergründe sowie der genaue Ablauf des Geschehens sind Gegenstand der Ermittlungen. Die Polizei sucht Zeuginnen und Zeugen des Geschehens.
Unruhiger Auftakt
Nach der Auseinandersetzung an der Strandpromenade ermittelt die Polizei unter anderem wegen des Anfangsverdachts des Landfriedensbruchs, der gefährlichen Körperverletzung sowie des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte.
Nach Polizeiangaben handelte es sich insgesamt um einen unruhigen Auftakt der am Freitag gestarteten Travemünder Woche (bis 26. Juli). Die Beamten registrierten im Zusammenhang mit der Veranstaltung mehrere Körperverletzungsdelikte. Die Lübecker Polizei ist nach eigenen Angaben während des Sommerfestes mit deutlich erhöhter Präsenz im Einsatz.
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